Goldene Schärpe der Ponyreiter 2019: Sieg für die Gastgeber aus Hannover

Vielseitigkeit

Über die Sicherheit in Geländeprüfungen wird immer wieder diskutiert. (© www.toffi-images.de)

Eine rekordmäßige Beteiligung gab es bei der Goldenen Schärpe der Ponyreiter 2019 zu verzeichnen. Mit 28 Mannschaften aus 14 Landesverbänden waren in Beedenbostel mehr Teilnehmer als je zuvor am Start. Am besten schnitt dabei das Team Hannover III ab.

Schon seit 1973 wird die Goldene Schärpe der Ponyreiter ausgetragen. Auch große Namen wie Sandra Auffarth und Julia Krajewski waren schon vor 20 Jahren bei dem bundesweiten Wettbewerb dabei. In den Teilprüfungen Vormustern, Theorie, Dressur, Springen und Gelände gilt es jeweils so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Außerdem müssen die Reiter seit einigen Jahren auch einen Fitnesstest absolvieren, der jedoch nicht in die Bewertung mit einfließt.

137 Ponyreiter waren am Wochenende in Beedenbostel am Start. Jeder Landesverband darf vier Mannschaften mit drei bis fünf U16-Reitern stellen. Der Sieg ging an das Team III vom gastgebenden Verband Hannover, der drei Mannschaften ins Rennen geschickt hatte. Schon nach der Dressur waren Lara Lemke mit Prins Maestro, Juli Madita Endrikat mit Special Fantasy, Nike Meier mit Sammy Joe, Greta Reinstorf mit Wespe und Greta Laetizia Tidow mit Mac Diamond in Führung gegangen und ließen sich diese auch nicht mehr nehmen. Am Ende kam die Mannschaft auf 386 Punkte.

Westfalen III erreichte mit 375,5 Punkten den Silberrang. Für das Team ritten Gina Austrup mit Casablanca, Theresa Isabell Welsch mit Aureli D, Lina Jablonski mit Sirtake, Fritz Jellkmann mit Mattis und Mia Henrichmann mit Pyrmont’s Beauty Boy. Ziemliche Verwirrung gab es um den dritten Platz. Zunächst freute sich die Mannschaft Schleswig-Holstein I mit 369,4 Punkten über Bronze. Nachdem das Ergebnis noch einmal nachgerechnet worden war, stand dann allerdings fest: Rang drei ging an das Team Hannover I mit 370,4 Punkten.

Die besten Einzelreiter

Da das Einzelklassement in zwei Abteilungen gewertet wurde, gab es hier gleich zwei Sieger. Nike Meier (Hannover III) gewann mit Sammy Joe die erste Abteilung. Schon ihr Bruder Tom war mit der 19-jährigen Deutschen Reitpony-Stute Teil das damals ebenfalls siegreichen Teams aus Hannover bei der Goldenen Schärpe 2017. Die zweite Abteilung wurde von Fritz Jelkmann mit Mattis aus dem westfälischen Silber-Team angeführt. Im Gelände gab es für das Paar die Wertnote 9,3 .

„Leistungsmäßig haben wir bei diesem großen Starterfeld natürlich auch eine große Bandbreite gesehen. Einige Ponys waren sehr guckig bei einem bunten Boot im Gelände, das ganz normale Abmessungen hatte, aber die gleichen Ponys haben auch im Parcours vor bunten Hindernissen genau hingeschaut. Es liegt also in der Hand der Landestrainer, die jungen Vielseitigkeitsreiter und ihre Ponys so auszuwählen, dass sie den Anforderungen auch wirklich gewachsen sind. In jedem Fall hat die hohe Zahl der Ponyreiter dazu beigetragen, dass wir hier eine wunderbare Veranstaltung mit hervorragender Stimmung und wirklich sehr qualitätsvollen Paaren hatten“, zog Fritz Lutter, Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter, Bilanz.

Quelle: fn press

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