Neuseelands Vielseitigkeitsmannschaft für die Olympischen Spiele in Tokio

21-18-d1762b-tim-price-nzl-vitali-holst_large

Tim Price und Vitali in Luhmühlen 2021. (© www.toffi-images.de)

Die Neuseeländer gelten als Medaillenanwärter bei den Olympischen Spielen in Tokio. Dass das Ehepaar Tim und Jonelle Price im Team sein würde, war ziemlich klar. Die Frage war eher, mit welchen Pferden und wer das dritte Paar sein würde. Und auch das steht nun fest.

Tim Price reitet Vitali. Jonelle Price bringt Grovine de Reve bei den Olympischen Spielen in Tokio für Neuseeland an den Start. Dritter Mann im Team ist Jesse Campbell auf Diachello. Als Reservist reist Bundy Philpott auf Tresca NZPH mit nach Japan.

Für die Prices wird es das zweite Mal sein, dass sie Olympische Spiele als Ehepaar erleben. Bereits 2016 in Rio ritten sie gemeinsam im neuseeländischen Team. Jonelle gehörte zudem zur Bronzemannschaft 2012 in London. Ihr Pferd Grovine de Reve ist ein 13-jähriger irischer Wallach v. Hermea de Reve. Die beiden waren dieses Jahr Dritte beim CCI5*-L in Kentucky.

Tim Prices Vitali ist ein elfjähriger Holsteiner v. Contender aus der Zucht von Günther Fielmann, der damit schon zwei Pferde in Tokio vor Ort hat – neben Vitali auch Helen Langehanenbergs Annabelle. Vitali war zunächst von Jonathan Paget und dann von James Avery in den internationalen Sport gebracht worden. Seine ersten Auftritte unter Price hatte er erst dieses Jahr. Sie gewannen den CCI4*-L in Strzegom und waren Sechste beim CCI4*-S in Luhmühlen.

Auch Jesse Campbells Diachello stammt aus Holsteiner Zucht. Thomas Visser hatte seine Chello-Stute mit Diarado angepaart. Das Ergebnis begann seine internationale Karriere unter italienischer Flagge, ist aber schon seit 2018 in Beritt von Campbell, der mit ihm dieses Jahr Elfter beim CCI5*-L in Kentucky war. Für Campbell werden es die ersten Olympischen Spiele, ein lebenslanger Traum, der wahr wird, wie er gegenüber seinem Verband sagte.

Reservisten

Tim und Jonelle Price haben beide noch jeweils drei Pferde in petto, die ebenfalls mit nach Tokio könnten. Bei Tim sind das Falco, Xavier Faer und Ringwood Sky Boy, bei Jonelle Grappa Nera, McClaren und Badminton-Siegerin Classic Moet.

Zwei Paare, die zuhause bleiben, aber als Ersatz bereit stehen, sind Amanda Pottinger und Just Kidding sowie James Avery mit Mr. Sneezy.

www.nzequestrian.org.nz