WM Junge Vielseitigkeitspferde: Ziethen weiter auf Goldkurs, Ingrid Klimkes Cascamara Zweite

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Sophie Leube und Sweetwaters Ziethen TSF (© FEI/ Libby Law)

Bemerkenswert vielen Paaren gelangen heute fehlerfreie Geländerunden bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferden in Lion d’Angers. Darunter auch den deutschen Medaillenhoffnungen.

So kam Sophie Leube mit ihrem Trakehner Hengst Ziethen v. Abendtanz mit ihrem Dressurergebnis von 27,6 Minuspunkten ins Ziel der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde. Damit liegt das Paar, das ja auch schon letztes Jahr das beste deutsche Ergebnis erzielt hatte, also weiterhin auf Goldkurs und muss morgen als letzte ins Abschlussspringen.

Ihr auf den Fersen ist Frankreichs Nicolas Touzaint im Sattel des Selle Français-Wallachs Mint Diabolo v. Scareface de Mars. Auch sie beließen es bei ihrem Dressurergebnis von 29,1 Minuspunkten.

Von Platz fünf auf Rang drei nach vorne schieben konnten sich Donatien Schauly (FRA) und Dgin Du Pestel Mili v. Nartago, die ihre von 31,1 Minuspunkten aus dem Viereck mit nach Hause brachten.

Und die weiteren Deutschen? Die Deutsche Amateur-Meisterin Sonja Kirn kam mit der Holsteiner Stute Dorotheental’s Canela v. Cormint ohne Hindernis-, aber mit 5,6 Zeitfehlern durch den Cross.

Dass das Gelände es trotz der vielen Nuller in sich hatte, erlebte zum einen Rebecca-Juana Gerken, die mit der Holsteiner Casall-Tochter Fame einen Vorbeiläufer hatte. Zum anderen mussten Kai-Steffen Meier und der Oldenburger Charming Ciaco v. Ciacomo aufgeben.

Sechsjährige

Bei den Sechsjährigen sind es zum Teil nur Zehntelpunkte, die die Paare auf den vorderen Plätzen voneinander trennen, und gleich drei aus Deutschland können sich noch Hoffnung auf Medaillen machen.

Allen voran Ingrid Klimke und ihre westfälische Cascadello II-Tochter Cascamara. Sie gingen als Zweitplatzierte nach der Dressur ins Gelände, blieben Null und liegen somit auf Silberkurs vor dem Springen (27,4).

Vor ihnen liegen aktuell noch der Brite Tom McEwen und der irische Obos Quality-Sohn Brown Jack, der schon nach der ersten Teilprüfung in Führung gelegen hatte und sich auch heute nichts zuschulden kommen ließ. Fällt morgen aber eine Stange, ist der Titel weg. Das Paar hat derzeit 26,6 Minuspunkte auf dem Konto.

Auch auf dem dritten Platz rangiert ein britisches Paar: Oliver Townend mit Cooley Rosalent, ein irischer Valent-Sohn, der mit 30,3 Minuspunkten fünfter nach der Dressur war, sich heute aber nach vorne kämpfen konnte.

Ebenfalls um zwei Plätze verbessern konnten sich Sophie Leube und ihr zweiter Trakehner Hengst, First Sight v. Lossow, besser bekannt als „Goody“, weil er „einfach so ein Guter ist“, wie seine Reiterin sagt. Das demonstrierte er auch auch heute: fehlerfrei, innerhalb der erlaubten Zeit, nach Platz sechs in der Dressur sind die beiden nun Vierte mit 30,6 Minuspunkten.

Jeweils einen Zehntelpunkt dahinter folgen Merel Blom und Corminta vom Gwick v. Cormint und Felix Etzel mit Promising Pete, auch dies ein Trakehner, der vom Hirtentanz abstammt.

Das Springen morgen dürfte also sehr sehr spannend werden! Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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