WM Pratoni: Deutschland auf Platz zwei nach der Dressur, Briten führen

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Sprung Nummer 7, die erste Herausforderung im WM-Geländekurs 2022 (© st-georg.de)

Nach Abschluss der Dressurprüfung bei der Weltmeisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Pratoni haben sich die Briten an die Spitze des Feldes gesetzt. Dank der Leistungen von Michael Jung und Julia Krajweski liegt Deutschland nun auf Platz zwei, haarscharf vor den USA.

Fünf Briten unter den Top 15 in der Einzelwertung , darunter Platz drei für Einzelreiterin Yasmin Ingham und Banzai du Loir. Das kann man wohl eine respektable Mannschaftsleistung nennen. Und es ist auf jeden Fall eine komfortable Ausgangslage für den morgigen Geländetag. Diese Weltmeisterschaft wird nicht in der Dressur entschieden, hört man überall. Aber die Entscheidung wird auch nicht ohne Mitwirkung der Briten fallen. Das steht fest. Mit Laura Collett und London auf Platz zwei (19,3), Oliver Townend und Ballaghmor Class an Position sechs (24,3), Tom McEwen und Toldeo de Kerser auf Rang sieben (25,6) und Rosalind Canter auf Lordships Graffalo (26,2) als 14. steht Team GB mit 69,2 Zählern vorn.

Deutschland hat sich auf Platz zwei vorgearbeitet. Wie die Ritte der Teamreiter ausgefallen sind, lesen Sie hier:

Christoph Wahler und Carjatan S – „Mist“

Sandra Auffarth und Viamant du Matz, immerhin kein Dach, das umgefallen ist

Julia Krajewski und Amande de B‘Néville mit 26,0 auf Platz 12!

Michael Jung und Chipmunk führen mit persönlicher Bestleistung

Einzelreiterin Alina Dibowski und Barbados

76,1 Minuspunkte addieren sich vor dem Geländetag für die deutsche Equipe. Ein halber Punkt weniger ist es in Summe für die US-Abordnung. Tamra Smith mit Mai Baum, ein DSP Sachse-Thüringer v. Loredano sind Fünfte der Einzelwertung.

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77,9 Punkte haben die Neuseeländer auf ihrem Konto. Beste Kiwi ist Monica Spencer auf Artist, Platz sieben (25,6). Kevin Nabab ist der beste Australier im Sattel von Don Quidam (25,7/9.) Das Team Australia rangiert an fünfter Stelle (84,1). Ein Zehntel Minuspunkt dahinter liegen die Franzosen.

Es ist nichts entschieden. Aufschlussreich wird die erste Runde morgen um 10.30 Uhr in Pratoni sein, wenn Christoph Wahler als „Pathfinder“ den Wettkampf der 88 Reiterinnen und Reiter auf der Geländestrecke eröffnet.

Das Zwischensresultat in der Einzelwertung finden Sie hier.