Heiße Preise bei westfälischer Fohlenauktion

Im Rahmen der Westfalen-Woche kamen gestern 43 springbetont gezogene Reitpferde- und Reitponyfohlen unter den Hammer. Die Außentemperaturen waren hoch, die Preise – zumindest teilweise – auch.

Den Fohlen hat die Hitze gestern nichts ausgemacht. Über die 33.000 Euro Preisspitze freuten sich Züchter Dirk Lohmann aus Schermbeck sowie die Käufer aus „Europa“, wie es in der Statistik des Verbands heißt. Sie bekamen den Zuschlag für Uncle Sam v. United Touch S aus der Consillia v. Con Air-Lasino-Silvester. Lohmanns Con Air-Stute hatte im vergangenen Jahr bereits das teuerste Fohlen der Elite-Auktion im April gestellt, damals aus der Anpaarung mit Karajan.

Das zweithöchste Gebot lag bei 18.000 Euro für die Katalognummer 33, Contabella HsS v. Conthargos-Calido-Burggraaf-Abgar xx. Das Stutfohlen kam in den Niederlanden zur Welt, ist zwar in Westfalen registriert, hat aber eine niederländische Mutter aus deren Stamm zahlreiche internationale Sportpferde für Dressur und Springen hervorgingen.

16.000 Euro war Käufern aus dem Rheinland die Katalognummer eins wert, das Hengstfohlen Capitano v. Contendrix-Capistrano-Arpeggio-Landadel. Hubert Hempen aus Sassenberg ist Züchter und Aussteller. Die Großmutter, Staatsprämienstute Alphaville, brachte zahlreiche S-erfolgreiche Springpferde wie z.B. Christy von Daniel Etter.

Insgesamt wurden 304.000 Euro umgesetzt und ein Durchschnittspreis von 7.070 Euro für 43 Fohlen erwirtschaftet. Am 27. Juli folgt Teil zwei der Fohlenauktion zur Westfalenwoche, dann mit den Dressurtalenten.

Die gesamte Preisliste finden Sie hier.

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