Ankum: Patrik Kittel siegt mit Forever Young HRH im Grand Prix

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EM Rotterdam 2019, Patrik Kittel und Well Done de la Roche. (© Pauline von Hardenberg)

Beim ersten nationalen Dressurturnier in Ankum des noch jungen Jahres 2022 hatte im Grand Prix heute der Schwede Patrik Kittel die Nase vorn. Dabei präsentierte er ein noch relativ unerfahrenes Pferd.

Die Stute Forever Young HRH v. Fürst Fugger war heute Kittels Pferd der Wahl für den Grand Prix in Ankum, für den neben ihm elf weitere Reiter ihre Startbereitschaft erklärt hatten. Forever Young HRH wurde gezogen von Jörn Heinrich Hormann und seit April 2020 ist Patrik Kittel selbst als Mitbesitzer des Pferdes verzeichnet. Bei der FN, wie auch bei der der internationalen Datenbank der FEI ist jeweils erst ein Turnierstart bisher verzeichnet.

Im April 2021 ritt Patrik Kittel die westfälische Stute aus einer Don Bosco-Mutter zum Sieg im Kurz-Grand Prix in Mönchengladbach. Im August dann ging die 2012 geborene Stute einen internationalen Grand Prix in Donaueschingen. Dort gab es von den Richtern 64,131 Prozent, womit Kittel und die Stute auf Rang 13 landeten.

Offenbar hat sich in der Zwischenzeit aber einiges getan. In Ankum lautete das Ergebnis des Paares heute 78 Prozent glatt, wobei sie jeder der drei Richter Nicole Nockemann bei H, Dr. Stefan Luczak bei C und Jörg Beerhenke bei M auf Rang eins sahen.

Auf dem zweiten Rang folgte mit mehr als sechs Prozent Abstand Jürgen Höfler und der nun elfjährige Riccio-Sohn Royal Flash R mit 71,6 Prozent, gefolgt von Dr. Simone Albeck und Haya v. Hochadel mit 71 Prozent auf Platz drei und Britta Rasche-Merkt im Sattel von Xerez auf dem vierten Rang mit 70,933 Prozent.

S-Dressur mit zwei Siegerinnen

Aufgrund des 30-köpfigen Starterfeldes in der S-Dressur am Nachmittag wurde dort in zwei Abteilungen platziert. In der ersten Abteilung siegte Juliane Brunkhorst mit dem achtjährigen Escolar-Sohn Elitist und 76,230 Prozent. Die Richter Jörg Beerhenke bei H und Michael Wassmann bei C sahen das Paar ganz vorne, Richterin Nicole Nockemann bei M auf dem dritten Rang.

Das Nachsehen hatte Helen Langehanenberg und ihr ebenfalls achtjähriger NRW-Landbeschäler Zoom v. Zack, die mit 74,762 Prozent Zweite wurden, gefolgt von Laura Strobel und Valparaiso v. Vitalis auf Rang drei (73,651 Prozent).

Die zweite Abteilung gewann Hedda Ottmann-Droege mit der achtjährigen Fürstenball-Tochter Federle und 74,802 Prozent, gefolgt von Florine Kienbaum/Forza (73,810 Prozent) und nochmal Hedda Ottmann-Droege mit Estella v. Escolar und 73,056 Prozent.

Alle Ergebnisse aus Ankum finden Sie hier.

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