Balve: Kopf-an-Kopf-Rennen im Piaff Förderpreis, weiterer Sieg für Werth

Am Ende war die Reihenfolge der Platzierung der Piaff Förderpreis-Qualifikation beinahe dieselbe, wie in der Einlaufprüfung. Aber die drei Erstplatzierten lagen ganz dicht beieinander. Und auch im Kurz-Grand Prix sind die Teilnehmer zusammengerückt.

Am Ende war es erneut die Zeilinger-Schülerin Lisa-Maria Klössinger, die den Sieg davontrug. Im Sattel ihres Württemberger Donautanz-Sohnes Daktari eine 71,721 Prozent-Runde, die allerdings nicht ganz fehlerfrei war. In der ersten Trabverstärkung machte der Wallach mehrfach Taktfehler. In der ersten Piaffe fand er den Rhythmus nicht, die zweite gelang besser. Am Ende der Diagonale nach der Galoppverstärkung sprang Daktari zu früh um. Dem gegenüber standen unter anderem sehr geschmeidige Zick-Zack-Traversalen, eine kraftvolle Passage und überhaupt ein Pferd, das sich mit steter Bergauftendenz präsentierte, wobei die Reiterin bemüht war, immer wieder zum Loslassen zu kommen. Drei Richter sahen Klössinger vorn. Die Richter bei H und M, Reinhard Richenhagen und Kerstin Holthaus, hatten sie hingegen an dritter Stelle.

Richenhagen hätte die Zweitplatzierte vorn gehabt, Juliette Piotrowski auf ihrem selbst ausgebildeten Sir Donnerhall-Sohn Sir Diamond. Die anderen Richter hatten sie an zweiter Stelle einsortiert. 71,588 Prozent standen am Ende auf der Anzeigetafel.

Kerstin Holthaus war hingegen der Ansicht, die ehemalige U21-Europameisterin Bianca Nowag auf Fair Play v. Fidermark gehöre nach vorne. Hier gab es insgesamt 71,023 Prozent. Nowag war gestern noch Vierte gewesen, konnte sich heute aber an Florine Kienbaum und Doktor Schiwago vorbeischieben. Die wurde Vierte mit 69,953 Prozent.

Wieder Werth

Der Kurz-Grand Prix endete wie gestern die Intermédiaire II: Isabell Werth ritt den zehnjährigen Oldenburger Stand by me v. Stedinger, den sie für Lisa und Thomas Müller reitet, zum Sieg. Carola Koppelmann und Sandiego landeten dahinter, während Rang drei an Helen Langehanenberg und die Holsteiner Conteur-Tochter Annabelle ging.

Der Siegesritt erhielt 73,744 Prozent. Punkte kosteten erneut Fehler in den Einerwechseln. Aber das Schicksal teilte auch Carola Koppelmann mit ihrem Mecklenburger. Hier waren die Zweier allerdings ein Highlight. Annabelle und Helen Langehanenberg erhielten genau 69 Prozent.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

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