Dortmund: Special-Sieg mit persönlicher Bestnote für Langehanenberg und Damon Hill

Helen Langehanenbergg und Damon Hill

(© Julia Rau)

Dies war der Abend der Meggle Champions beim Signal Iduna Cup in der Dortmunder Westfalenhalle. Und wieder lieferten Helen Langehanenberg und Damon Hill ab, wie bestellt – mit Bestnoten.

Einreiten, Halten, Grüßen der Auftakt der Aufgabe sieht von den Richterpositionen bei E und bei H offensichtlich sehr verschieden aus, denn gleich zu Anfang zückte der Schwede Gustaf Svalling bei H die Höchstnote, während Katrina Wüst bei E die erste Grußaufstellung gerade mal „ziemlich gut“ fand. Nun ja, das passiert. Danach war man sich einig. Es hagelte Spitzenbewertungen für den Westfalenhengst, der mit seiner Reiterin zu Ostern seinen Weltcup-Titel verteidigen wird. Und nicht nur für ihn. Gleich vier der fünf Richter haben auch Helen Langehanenberg eine 10,0 für Sitz und Einwirkung. Wie immer wusste Damon Hill vor allem auch in den Passagen zu begeistern, lediglich beim Angaloppieren aus der Passage heraus verloren die beiden Punkte, die sie aber schnell wieder herausritten, unter anderem mit einem starken Galopp, der ebenfalls die Höchstnote wert war. Machten unter dem Strich 85,275 Prozent, die das Paar bis dato noch nie bekommen hatten. Und einen für Dressurreiterverhältnisse üppigen Geldsegen von 20.000 Euro. Hier kann man das Protokoll einsehen.

Rang zwei ging diesmal an Langehanenbergs Mannschaftskameradin des goldgeschmückten EM-Teams in Herning, Isabell Werth mit Don Johnson FRH. Gestern hatte der Hannoveraner Don Frederico-Sohn sich noch mit Platz drei hinter den holländischen Shooting Stars Danielle Heijkoop und Kingsley Siro behnügen müssen. Doch die fehlten heute, und so war der Weg frei, um mit 78,157 Prozent 15.000 Euro und eine silberne Schleife mit nach Hause zu nehmen. Die dritte im Bunde der Herning-Reiterinnen, Fabienne Lütkemeier auf D’Agostino, wurde mit 75,784 Prozent Dritte.

Weitere Ergebnisse
Bereits am Nachmittag ging es im Parcours um das Championat der Signal Iduna, zugleich Qualifikation für das morgige Masters League-Finale. Hier hatte die Wahl-Ukrainerin Katharina Offel im Sattel der zehnjährigen Zangersheide-Stute B-Once Z v. Baloubet du Rouet-Lavaletto die Nase vorn. Übrigens schon zum zweiten Mal in Folge in diesem Springen in Dortmund. Die beiden waren mit 31,49 Sekunden die Schnellsten in der Siegerrunde des 1,45 Meter-Springens gewesen. Platz zwei ging nach Irland, an Connor Drain auf dem holländischen Germus R-Landwind II-Sohn Zidane (0/32,75 Sekunden). Dritte wurde Eva Bitter im Sattel des Celler Landgestütshengstes Perigueux v. Perpignon-Stakkato. Fehlerfrei in 33,20 Sekunden lautete das Ergebnis für den zwölfjährigen Hannoveraner.

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