Fritzens: Grand Prix-Sieg für Olympiakandidat Emilio

Emilios Paradelektion, die Piaffe. Darauf gab es auch heute wieder „sehr gute“ Noten.

Isabell Werth und Emilio auf dem Schindlhof in Fritzens, Österreich. Auch sie wird dort dieses Jahr wieder am Start sein. (© Schreiner)

Zweite Prüfung – zweiter deutscher Sieg beim 22. Manfred Swarovski Gedächtnisturnier im österreichischen Fritzens, diesmal durch Isabell Werth.

Nach Dorothee Schneiders Sieg mit der neunjährigen Hannover Rappstute Kiss Me im Prix St. Georges, sicherte sich am Nachmittag im Grand Prix der Special-Tour Isabell Werth mit ihrem Olympiakandidaten Emilio v. Ehrenpreis die Goldene Schleife mit 78,96 Prozent unangefochten vor Jessica von Bredow-Werndl und der KWPN-Stute Zaire v. Son de Niro (75,54). Schon beim internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden hatte Isabell Werth angekündigt, das das beliebte Dressurturnier auf dem Schindlhof der Familie Haim-Swarovski ihr gut in den Kalender passen würde, damit Emilio noch mehr Turniererfahrung bekäme und die Turnierpause zwischen den Deutschen Meisterschaften und dem CHIO Aachen nicht so lang werden würde. In Fritzens zeigte sich der Zehnjährige sehr sicher, wenngleich noch mit Potenzial nach oben, und ließ nur beim Rückwärtsrichten Punkte liegen. Neunen gab es vor allem auf die ausdrucksvollen, rhythmischen Piaffen.

Platz drei (71,50) ging an die Irin Judy Reynolds mit dem 14jährigen Jazz-Ferro-Sohn Vancouver. Vierter wurden Victoria Michalke auf Novia v. Stedinger (69,80). Platz fünf (69,66) ging an die Hessenmeister Anna Nolte auf dem Prince Thatch xx-De Niro-Sohn Pentimento. Das Paar hat erst im Dezember beim Frankfurter Festhallen-Reitturnier seine internationale Karriere gestartet und war seitdem bei allen Turnieren platziert.

Isabell Werth zeigte sich sehr zufrieden mit dem ersten Turniertag auf dem Schindlhof, nicht nur mit Emilio, sondern auch mit dem im Prix St. Georges zweitplatzierten, siebenjährigen Schimmelhengst Belantis: „Belantis hat seine internationale Premiere mit Bravour gemeistert. Er ist ein Ausnahmehengst und beweist außergewöhnliche Rittigkeit. Emilio hat seinen internationalen Bestwert erzielt. Er hat sich in der Galopptour deutlich verbessert gezeigt. Wir konnten mehr Risiko in den Einer-Wechseln eingehen. Es freut mich, dass er sich so sicher präsentiert. Sein Potenzial ist großartig, aber da ist noch das eine oder andere Prozent drin.“

Birgit Popp

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