Gestüt Tannenhof’s Fahrenheit nun Wallach

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Anja Plönzke und Tannenhof's Fahrenheit, Sieger in der Grand Prix Kür von München 2018. (© Schreiner)

Anja Plönzke vom Gestüt Tannenhof hat beschlossen, ihr Grand Prix-Pferd Fahrenheit zu legen. Der Hannoveraner soll sich ganz auf den Sport konzentrieren.

Gegenüber Eurodressage erklärte Anja Plönzke, sie habe die Entscheidung im Sinne des Pferdes treffen müssen. Entweder Sport oder Zucht. Als Hengst habe der zwölfjährige Fahrenheit zunehmend Probleme bei Turnieren gehabt, sei nicht zur Ruhe gekommen und habe nur noch Stuten im Kopf gehabt.

Bevor der Hengst gelegt wurde, hätten sie viel Samen gewonnen, um die Nachfragen der Züchter durch TG-Sperma befriedigen zu können. Aktuell sind bei der FN 19 sporterfolgreiche Nachkommen des zwölfjährigen Hannoveraners v. Fidertanz-De Niro-Noble Roi xx registriert.

Im Zuchteinsatz sind 15 Stuten, von denen drei mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden. Zudem hat Fahrenheit zwei gekörte Söhne.

Eigene Sporterfolge

Lena Waldmann, die heute auf Gestüt Bonhomme tätig ist, stellte Fahrenheit 2013 beim Bundeschampionat in Warendorf vor und platzierte ihn an zehnter Stelle im Finale. 2014 übernahm Leif Hamberger die Zügel, unter dem Fahrenheit bis Grand Prix heranreifte.

2017 übernahm Anja Plönzke Fahrenheit und qualfizierte ihn in Schenefeld für das Finale des Louisdor-Preises, wo sie Rang sechs belegten. Siegerin war damals die heutige EM-Bronzemedaillengewinnerin Dalera unter Jessica von Bredow-Werndl.

Inzwischen ist Fahrenheit mit Anja Plönzke international siegreich. 2018 wurde er im Rahmen der Stuttgart German Masters zum „Masters-Hengst“ ernannt.

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