Schenefeld: Burg-Pokal Qualifikation an Don Frederic, Louisdor Preis für Fahrenheit

Beim Schenefelder Sommerturnier Horse and Classic ging es am vergangenen Wochenende unter anderem um die Finaltickets für die beiden wichtigsten Turnierserien für Nachwuchsdressurpferde des Landes, den Nürnberger Burg-Pokal und den Louisdor-Preis.

Qualifiziert für den Nürnberger Burg-Pokal sind nun Holga Finken und der achtjährige Hannoveraner Hengst Don Frederic v. Don Frederico. Der imposante Fuchs aus einer Wolkentanz-Mutter punktete vor allem in der Trabtour. Fehler in den Serienwechseln zu vier Sprüngen und ein weniger gelungenes Rückwärtsrichten auf der Mittellinie hingegen drückten die Wertung etwas. Insgesamt kam der bei Paul Schockemöhle stationierte Hengst aus dem gemeinschaftlichen Besitz mit dem Gestüt Schafhof auf 73,244 Prozent und siegte damit recht deutlich. Für Holga Finken wird das Finale in Frankfurt übrigens sein neunter Start in der Serie für Deutschlands sieben- bis neunjährige Dressurpferde auf Prix St. Georges-Niveau.

Siegerin der Einlaufprüfung Zweite

Es hatte nicht sollen sein für Kira Wulferding und die Rheinländer Belissimo M-Tochter Bohemian Rhapsodie. Sie hatten die Einlaufprüfung gewonnen, die seit diesem Jahr verpflichtend für alle Teilnehmer ist. Mit 72,780 Prozent hatten sie hier vor Matthias Bouten und dem hannoversch gezogenen Burlington-Sohn Bodyguard gelegen (72,024 Prozent). Finken und Don Frederic waren hier Dritte gewesen.

In der eigentlichen Qualifikation wurden die Karten dann neu gemischt und Bohemian Rhapsodie reihte sich hinter Finken und Don Frederic ein (72,902). Matthias Bouten und Bodyguard belegten Rang drei (71,390 Prozent). Bouten hatte den Hengst von Jana Freund übernommen, die unter anderem mit ihm schon bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde am Start gewesen war.

Louisdor-Preis Qualifikation – Tickets für Fahrenheit und Emilio

Anja Plönzke ist es gelungen, den zehnjährigen Hannoveraner Hengst Fahrenheit v. Fidertanz-De Niro für das Finale im Louisdor-Preis zu qualifizieren. Mit 72,349 Prozent setzte das Paar sich gegen Ninja Rathjens und Emilio durch (71,814 Prozent).

Fahrenheit war als Zweijähriger auf den Tannenhof der Familie Plönzke gekommen. Da die Tochter des Hauses zwischenzeitlich in München lebte, wurde Fahrenheit von Leif Hamberger bis zur schweren Klasse ausgebildet und sehr erfolgreich vorgestellt. Nun hat Anja Plönzke die Leitung des Tannenhofes und damit auch den Beritt von Fahrenheit wieder selbst übernommen.

Ninja Rathjens und Emilio stehen kurz vor ihrem Championatsdebüt. Die beiden waren ins Team für die U25-Europameisterschaften berufen worden, nachdem Charlott-Maria Schürmann und Burlington ausfielen.

Alle Ergebnisse aus Schenefeld finden Sie hier.

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