CSI5* St. Moritz: Wilm Vermeirs Siegeswochenende

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Wilm Vermeir (BEL) ist der Sieger des Wochenendes in St.Moritz. (© www.csistmoritz.ch)

Allen Grund zur Freude hatte am Wochenende der Belgier Wilm Vermeir: Samstag Sieger im Hauptspringen und am Sonntag sicherte er sich noch den Großen Preis.

Der 38-jährige Belgier Wilm Vermeir dürfte mit einem Lächeln auf den Lippen den Turnierplatz von St. Moritz verlassen haben. Erst der Sieg am Samstag im Piz Bernina Preis, dann der im Großen Preis.

Blitzschnelles Stechen

Für den Großen Preis hatte der Belgier den neunjährigen Iq van het Steentje gesattelt und legte von den neun Reitern, die es ins Stechen schafften, mit 36,72 Sekunden die schnellste Runde hin. Dafür wurde er anschließend mit 62.500 Schweizer Franken (rund 55.000 Euro) belohnt. Der Toulon-Sohn ist vierjährig in den Stall zu Wilm Vermeir gewechselt und steht im Besitz seines Vaters Bert. Der Sieg im Großen Preis war ihr erster großer Erfolg in einem Fünfsterne-Springen. Zweiter wurde, wie am Freitag auch schon, der Brite Robert Whitaker. Mit dem 14-jährigen Colman-Sohn Catwalk brauchte er 38,20 Sekunden und lag damit knapp vor dem drittplatzierten Alain Jufer (SUI), der den Stechparcous nach 38,62 Sekunden auf Rahmannshof Tic Tac beendete.

Bester Deutscher war in dem Springen Hans-Dieter Dreher mit der neunjährigen Berlin-Tochter Berlinda, der im ersten Umlauf einen Abwurf hatte und damit auf Rang 18 landete. Direkt dahinter reihten sich Markus Beerbaum mit Cool Hand Luke und Marc Bettinger mit Amber ein. Felix Haßmann, der am Freitag noch das Championat mit Cayenne gewann, hatte zwei Abwürfe und beendete das Turnier auf Rang 29.

Abgehängt

Bereits am Samstag hatte Wilm Vermeir mit Gentiane de la Pomme das schnellste Pferd unterm Sattel. Unschlagbare 35,71 Sekunden brauchte die elfjährige Fuchsstute, ehe die Uhr stoppte. Die Amerikanerin Laura Kraut brauchte rund eine Sekunde länger auf dem zehnjährigen Hengst Viper Vrombautshoeve. Der Niederländer Wout-Jan van der Schans reihte sich auf Capetown mit 37,16 Sekunden dahinter ein.

Bester Deutscher war auch am Samstag Hans-Dieter Dreher, Platz sechs. Zu der Platzierung verhalf ihm die Stakkato Gold-Tochter Savita, die mit ihren elf Jahren schon einige Reiterwechsel hinter sich hat. 2013 sammelte sie ihren ersten internationalen Erfolg unter Michael Jung in Offenburg. Daraufhin wechselte sie in den Stall des Schweden Henrik von Eckermann, der zu der Zeit noch seine Pferde bei Ludger Beerbaum stehen hatte. Rund zwei Jahre fraß die Stute ihren Hafer in Eckermanns Stall, ehe sie im Dezember 2015 unter den Sattel von Rolf-Göran Bengtsson wechselte. Ein kurzes Intermezzo, denn schon im Februar 2016 ritt die Belgierin Zoe Conter die Stute. Von dort ging es weiter zu Daniel Deusser und als nächstes in den Stall zu Niklas Krieg. Seit Juli dieses Jahres versucht Hans-Dieter Dreher sein Glück mit Savita, die seit 2011 Hermann Flaig gehört. Das einzige, was sich in den letzten Jahren nicht geändert hat.

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