Hagen: Super Sieg nach super Ritt für Cathrine Dufour

Hagen – Horses and Dreams 2017

Cathrine Dufour mit Cassidy, Sieger im Grand Prix für die Kür bei den Horses & Dreams 2017. (© Lafrentz)

Die Dänin Cathrine Dufour sorgte für eine kleine Überraschung auf dem Dressurviereck der Horses & Dreams als sie einen Teil des deutschen Bundeskaders – verdient! – hinter sich ließ.

Die 25-jährige Cathrine Dufour und ihr 14-jähriger Caprimond-Sohn Cassidy lieferten eine überzeugende Vorstellung im Grand Prix für die Kür auf dem Hagener Viereck. Der dänische Wallach aus einer Donnerhall-Mutter besticht durch seine gute Selbsthaltung, seine Balance, sein aktives Hinterbein, kurz seine reelle Ausbildung. Damit war er unter anderem auch schon bei den Olympischen Spielen in Rio positiv aufgefallen. Einen Kommentar hierzu von Richterin Jytte Lemkow finden Sie übrigens in St.GEORG 9/2016).

Highlights heute in Hagen waren z.B. die Serienwechsel (Noten bis 9,0), Pirouetten und Trabverstärkungen. Die erste Piaffe war beinahe lehrbuchreif, allerdings hakte es danach beim Übergang in die Passage. Aber alles in allem lieferte das Paar, das zusammen schon EM-Gold bei den Junioren gewonnen hatte, eine wunderbar harmonische Runde ab, die anzuschauen richtig Freude machte! 75,960 Prozent gaben die Richter.

Anabel Balkenhol Zweite

Cathrine Dufour war eine der letzten Starterinnen und es wurde im Verlauf der Aufgabe immer deutlicher, dass sie wahrscheinlich den Siegesritt abliefern würde. Obwohl Anabel Balkenhol und der Trakehner Heuberger bereits als zweites Paar lange Zeit wie die sicheren Sieger aussahen. Der Imperio-Sohn geht nun seine zweite Grand Prix-Saison. Heute gaben die Richter ihm 75,80 Prozent. Mehrfach erhielt er Achten, unter anderem in den Piaffen und in den Fußnoten, besonders der für Gehorsam und Durchlässigkeit.

Der frische Senior

Immer wieder eine Freude ist es, Fabienne Lütkemeier und D’Agostino zuzuschauen. Wie Cathrine Dufour und Cassidy haben die beiden schon zu Nachwuchszeiten Medaillen gewonnen. Das sieht man. Hier arbeiten zwei zusammen, die sich in- und auswendig kennen. Und beide haben Spaß an der Sache. D’Agostinos Ohren sind immer vorne. Und auch mit seinen 17 Jahren wirkt der Hannoveraner De Niro-Sohn noch frisch und elastisch. 74,220 Prozent bedeuteten heute Rang drei.

Die weiteren Platzierten

Hinter dem Spanier Severo Jurado Lopez auf dem ebenfalls von De Niro abstammenden Hannoveraner Deep Impact (73,80) reihten sich Hubertus Schmidt und Imperio mit 73,420 Prozent ein. Patrik Kittel und Delaunay v. Dr. Doolittle belegten Rang sechs (72,980) vor Charlott-Maria Schürmann und Burlington v. Breitling W (72,680). Emile Faurie, nun tätig für die Gastgeber vom Hof Kasselmann, und der 13-jährige Lollipop v. Lord Sinclair (der wie Sa Coeur und Der Designer der Russin Elena Knyaginicheva) wurden Achte (72,460). Daniel Bachmann Andersen und der KWPN Hengst Zack v. Rousseau waren das zweite dänische Paar in der Platzierungsliste auf Rang neun (72,0). Und schließlich gab es auch eine Schleife für Jan-Dirk Gießelmann und Real Dancer v. Rubin-Royal (71,880).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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