Mannheim: Internationales Debüt von Langehanenberg und Damsey ein voller Erfolg

Helen Langehanenberg und Damsey beim Late Entry Riesenbeck 2016

Helen Langehanenberg und Damsey. (© Kiki Beelitz)

Helen Langehanenberg nutzt das Mannheimer Maimarktturnier, um mit ihrem Neuzugang Damsey erstmals internationale Turnierluft zu schnuppern. Gleich der erste Start war ein Sieg.

Mit 73,740 Prozent verwiesen die Mannschaftsweltmeisterin und der 14 Jahre alte Hannoveraner Dressage Royal-Sohn die Konkurrenz in dem CDI3* Grand Prix auf die Plätze.Und dabei hatten die beiden in der zweiten Piaffe (die bekanntlich wie alle anderen Piaffen auch doppelt zählt) noch Punkte verloren. Die holten sie an anderer Stelle wieder rein, beispielsweise mit Neunen von Chefrichter Freddy Leymann (BEL) für die Fliegenden Wechsel zu zwei Sprüngen, die Passage zur Schlusspiaffe auf der Mittellinie sowie Sitz und Einwirkung der Reiterin. Er kam am Ende auf 76,20 Prozent, womit er allerdings recht deutlich über seinen Kollegen lag. Das galt jedoch auch bei den anderen Paaren. Hinsichtlich der Rangierung waren die fünf Juroren sich einig, dass Langehanenberg und Damsey auf Platz eins gehörten.

Seit Februar sind Helen Langehanenberg und Damsey ein Paar. Bislang waren sie auf zwei nationalen Turnieren am Start und haben jede Prüfung gewonnen, an der sie teilgenommen haben. Langehanenberg lobte gegenüber St.GEORG online wie gut Damsey von Steffen Frahm ausgebildet wurde, „sonst würde das nicht so funktionieren“. So, wie es derzeit funktioniert, darf es jedenfalls weitergehen!

Platz zwei ging an Jenny Lang-Nobbe auf ihrem bewährten Holsteiner Lorentin-Sohn Loverboy mit 71,460 Prozent vor der Schwedin Jennie Larsson mit dem KWPN-Wallach Zircoon Spring Flower v. Painted Black (70,380).

Burg-Pokal

Der Grand Prix-Sieg brachte Helen Langehanenberg heute nicht die einzige goldene Schleife ein. Die zweite gab es in der Einlaufprüfung für die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal. Langehanenberg gewann die Prix St. Georges-Sonderaufgabe auf dem achtjährigen KWPN-Wallach Suppenkasper v. Spielberg-Krack C mit 72,878 Prozent. Dicht dahinter reihte sie die Holsteiner Stute Annabell v. Conteur-Linaro ein, die es auf 72,512 Prozent brachte. Kristine Möller aus Luxemburg wurde Dritte auf dem Westfalen Hengst Excalibur v. Ehrentanz-Painter’s Row xx (69,707).

U25-Tour

In der U25-Tour gewann Juliette Piotrowski auf dem Oldenburger Sandro Hit-Sohn Sir Diamond die Intermédiaire II mit dem einzigen Ritt über 70 Prozent (71,491). Zweite wurde die Holländerin Danielle Houtvast auf Utah v. Jazz, einem 15-jährigen KWPN-Wallach. Dritte wurde Sarah Runge auf dem Westfalen Fürst Kaspar v. Fürst Piccolo (68.,991).

Junge Reiter

Bei den Jungen Reitern war in der FEI-Einzelwertungsaufgabe kein Vorbeikommen an Jessica Krieg. Sie siegte im Sattel von Revers Side mit 70,439 Prozent und wurde zudem auf Special Edition v. Sir Donnerhall Zweite mit 69,693 Prozent.

Alle Ergebnisse aus Mannheim finden Sie hier.

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