München: Anabel Balkenhol holt zwei Siege

Anabel Balkenhol und Heuberger bei den Horses & Dreams in Hagen 2016 (© www.ludwiga-von-korff.de)

Zwei Starts, zwei Siege für Anabel Balkenhol in München. Sowohl Nachwuchspferd „Fritz“, Chrystal Friendship, als auch Grand Prix-Star „Herr Berger“, alias Heuberger durften vorne galoppieren bei der Ehrenrunde. Bernadette Brune wurde Zweite.

Anabel Balkenhol zeigte am Nachmittag eindrucksvoll, dass man sie mindestens für die Deutschen Meisterschaften in Balve auf dem Zettel haben muss. Sie ritt ihren zehnjährigen Imperio-Nachkommen Heuberger zu 75,078 Prozent. Im gestrigen Grand Prix hatte dessen Vater Imperio unter Hubertus Schmidt seinen Sohn noch auf Platz vier verdrängt. Schmidt wird morgen in der Kür an den Start gehen. Im heutigen Grand Prix Special waren sich alle fünf Richter  einig und sahen die 45-Jährige ganz oben auf dem Podium. Isobel Wessels, Richterin bei M, hätte ihr sogar 77,059 Prozent geben wollen. Deutlich ist der Abstand mit mehr als drei Prozent zur zweitplatzierten Bernadette Brune. Sie sammelte im Schnitt 71,961 Prozentpunkte mit ihrem Stedinger-Sohn Spirit of the Age.

Rang drei sicherte sich die Österreicherin Astrid Neumayer auf Dsp Rodriguez mit 70,608 Prozent. Stefanie Schatz-Weihermüller, die für das Horseteam Bayreuth reitet, platzierte ihren KWPN-Wallach auf Rang vier mit 70,333 Prozent.

Hier finden Sie die Ergebnisse.

Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal

Maximilian Schreiner

Anabel Balkenhol und Chrystal Friendship v. Fidertanz siegten in München Pferd International Foto: Maximilian Schreiner (© Maximilian Schreiner)

Der Tag hatte für Anabel Balkenhol schon gut begonnen: Mit dem Hannoveraner Chrystal Friendship v. Fidertanz hatte sie die Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal gewonnen. Der große Hannoveraner, im Stall nur „Fritz“ genannt, ist ein Vollbruder der Hengstes Foundation, der sich bereits in Mannheim unter Matthias Rath für das Finale in Frankfurt qualifiziert hat. 73,585 Prozent erzielte das Paar, das sich vor Aikje Fehl Chilly Jam v. Romanov (72,439), Hubertus Schmidt mit Escorial (71,878/3.) und Toscana (71,098,/4.) sowie Nicole Casper und Donröschen (70,634) setzte.

Derby mit Pferdewechsel

Während es am Sonntag in Hamburg auf Grand Prix Niveau das deutsche Dressur Derby mit Pferdewechsel gibt, reitet man in Bayern seit ein paar Jahren ein „Derby light“. In dieser nationalen S*-Prüfung, dem Derby mit Pferdewechsel gingen Hendrik Lochthowe, Dorothee Schneider, Isabell Werth und Jenny Lang-Nobbe an den Start. Allesamt auf Pferden, die sich das erste Mal in ihrem Leben unterm Sattel hatten. Geritten wird nach einem K.O.-System, im Finale trafen Dorothee Schneider und Lokalmatador Hendrik Lochthowe aufeinander, beide mussten Froop O reiten. Das gelang der Mannschaftsolympiasiegerin besser. Sie siegte mit 72,452 Prozent, Lochthowe kam auf 71,619 Prozent. Isabell Werth und Jenny Lang-Nobbe waren ebenfalls angetreten. Werth musste sich in Runde eins Hendrik Lochthowe geschlagen geben, Dorothee Schneider hatte sich gegen Jenny Lang-Nobbe durchgesetzt.

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