Oldenburg: Grand Prix Special an Henri Ruoste, Großer Preis an Zascha Nygaard Andreasen

Zascha Nygaard Andreasen und Quinn

Zascha Nygaard Andreasen und Quinn, Sieger im Großen Preis von Oldenburg 2020. (© Frieler)

Die Skandinavier haben dem Agravis-Cup 2020 in Oldenburg ihren Stempel aufgedrückt! Fast jede der Hauptprüfungen ging in den Norden. Heute waren es der Grand Prix Special und der Große Preis – wobei beide Sieger zwar für ihre Heimat reiten, aber in Deutschland stationiert sind.

So reitet Henri Ruoste zwar für Finnland, lebt und arbeitet aber zusammen mit Senta Kirchhoff in Menden. Am Freitag holten er und der zehnjährige dänische Contendro-Sohnes Kontestro ihren ersten Grand Prix-Sieg. Heute im Special, an dem sieben Paaren teilnahmen, setzten sie noch einen drauf: klarer Sieg mit 76,255 Prozent. Alle Richter hatten das Paar auf Rang eins, wobei Lars Andersson bei H sowohl Ruoste als auch dem Paar auf Rang zwei 357,50 Punkte gegeben hatte.

Das Paar auf Rang zwei waren Dorothee Schneider und Faustus, die zweifachen DM-Bronzemedaillengewinner von Balve im September. Heute wurden es 74,617 Prozent für den Falsterbo-Sohn.

Doppelt schön dürfte sein Erfolg für Henri Ruoste gewesen sein angesichts der Tatsache, dass seine Frau Senta Kirchhoff auch noch Dritte in dieser Prüfung wurde auf dem zehnjährigen L’Arbuste, mit dem sie 2019 das Finale des Louisdor-Preises gewinnen konnte. Heute wurden es 72,915 Prozent für die beiden.

Dahinter schlossen sich Adelinde Cornelissten und der KWPN-Hengst Fleau de Baian an, der ebenfalls zehnjährige Vollbruder zu Cornelissens Erfolgspferd Parzival (72,277). Christoph Koschel ritt den Le Mans-Sieger Eaton auf den fünften Platz (72,660), gefolgt von Lena Waldmann mit Fiderdance (70,638) und Elisa Prigge auf Dark Dancer (69,660).

Frieler

Henri Ruoste und Kontestro (© Frieler)

Springen

Zascha Nygaard Andreasen stammt zwar aus Dänemark, reitet aber seit 2019 für das Team Andreas Kreuzer in Damme. Für den heutigen Großen Preis über 1,45 Meter mit Stechen hatte sie den zehnjährigen Holsteinr Quinn v. Quidam de Revel gesattelt, der eine von sieben Null-Fehler-Runden im Stechen drehte und mit 34,11 Sekunden eine Zeit hatte, die selbst von den Reitern, die einen Abwurf riskiert haben, nicht einzuholen war.

Mit 36,86 Sekunden reihte sich U25-Talent Niklas Betz auf seinem bewährten Cristallo-Sohn Cornando an dritter Stelle ein, gefolgt von Emilia Löser im Sattel des OS-Wallachs Lesodoro v. Lordanos.

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