Riesenbeck: Erfolgreiches Grand Prix-Debüt von Ingrid Klimkes Geraldine

Gestern war in Riesenbeck International Late Entry-Tag für die Dressurreiter. Den hat unter anderem Ingrid Klimke für die Grand Prix-Premiere mit Geraldine und Franziskus genutzt.

Den ersten Grand Prix ihres Lebens beendete Klimkes neunjährige Fürst Grandios-Tochter auf Rang drei mit 70,426 Prozent. Die Noten der Stute bewegten sich mehrheitlich zwischen 6,5 und 8,0. Dass bei Geraldine noch eine Menge Luft nach oben ist, konnte man bei Klimkes EQUITANA-Show „Ingrid Klimke live“ bewundern. Hier zeigte die Fuchsstute gerade für die versammelten Lektionen herausragendes Talent.

Sieg für Damsey

Klarer Sieger im Riesenbecker Kurz-Grand Prix war Helen Langehanenbergs Damsey. Der 15-jährige Dressage Royal-Sohn erhielt von den Richtern 74,380 Prozent und regelmäßig Achten in Piaffen, Passagen und Pirouetten.

Platz zwei ging an ein weiteres Nachwuchspferd: Heiner Schiergens zehnjährigen Oldenburger Discovery v. Dimaggio. Der Fuchswallach war schon bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde ein auffälliges Pferd gewesen. 2012 wurde er Vierter, 2013 gab es Bronze. Bereits im vergangenen Jahr qualifizierte er sich für den Louisdor Preis und wurde in Frankfurt Fünfter. Gestern in Riesenbeck gab es 70,775 Prozent für ihn.

Zweitpferde

Die meisten Reiter hatten gleich zwei Pferde mit nach Riesenbeck gebracht. So hatte Ingrid Klimke auch noch den Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz für sein Grand Prix-Debüt mitgenommen. Er erhielt 68,844 Prozent und wurde damit Sechster. Für die Trabverstärkungen gab es Achten und Neunen. Ein Patzer im Starken Galopp kostete Punkte. Die erste Piaffe gelang noch ganz gut, aber für die zweite und dritte gab Richterin Ulrike Böckler bei H ihm jeweils nur eine 5,5. Da kann also auch noch einiges kommen.

Zwischen Geradine und Franziskus schob sich der ebenfalls von Heiner Schiergen vorgestellte KWPN-Hengst Aaron. Der zwölfjährige Florencio-Sohn erhielt 68,837 Prozent.

Helen Langehanenbergs zweites Eisen im Feuer war die elfjährige Hannoveraner Stute Love-Light v. Laudabilis. Mit 67,984 Prozent landete sie auf Rang sechs, gleichauf mit Tobias Nabben und Peppo v. Pik Noir. Sein zweites Grand Prix-Turnier ging der Warendorfer Landbeschäler Sunday v. Sandro Hit-Donnerhall. mit 67,558 Prozent wurde er Achter.

Aufgegeben

Noch ein recht prominentes Pferd war in Riesenbeck am Start: Der elfjährige Hannoveraner Hengst Der Designer v. De Niro-Weltmeyer. Er ging bis vor kurzem noch unter dem Briten Michael Eilberg in der Kleinen Tour. Da die russische Besitzerin sowohl ihn als auch seinen Stallgefährten, den zweifachen Dressurpferdeweltmeister Sa Coeur, gewinnbringend verkaufen will, ist er nun wieder in Deutschland und wird von Insa Hansen, der Bereiterin auf Hof Kasselmann, geritten. Riesenbeck sollte auch sein erstes Grand Prix-Turnier werden, aber auf der Ergebnisliste ist vermerkt, dass die beiden aufgegeben haben.

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