Rotterdam: Holländer überlegen im Dressur-Nationenpreis

(© FEI Logo Dressur)

Auch ohne Undercover und Edward Gal zeigen sich die Holländer überlegen beim Dressur-Nationenpreis im Rahmen des CHIO Rotterdam. Aber noch ist nicht aller Tage Abend.

Denn der Nationenpreis in Rotterdam setzt sich zusammen aus Grand Prix, Special und Kür, wobei alle vier Paare der Teams den Grand Prix gehen, aber nur jeweils zwei entweder Special oder Kür. Die holländische Mannschaft setzte mit einer durchschnittlichen Bewertung von 77,207 Prozent an die Spitze der Nationenpreiswertung nach dem Grand Prix. Das Streichergebnis lieferte Danielle Heijkoop auf dem 17-jährigen Gribaldi-Sohn Siro mit 70,780 Prozent. Bester Reiter sowohl des Teams als auch in der Gesamtwertung war Weltcupsieger Hans Peter Minderhoud auf seinem Mannschaftseuropameister Johnson v. Jazz. Der 14-jährige KWPN-Hengst kratzte an den 80 Prozent: 79,240. Komplett gemacht wurde die Equipe durch den 19-jährigen Parzival v. Jazz mit Adelinde Cornelissen (76,140) und die ebenfalls zur siegreichen EM-Mannschaft zählenden Diederik van Silfhout auf dem elfjährigen Paddox-Sohn Arlando (76,240).

Ebenfalls in A-Besetzung am Start waren die US-Amerikaner. 75,640 Prozent im Durchschnitt bedeuteten Platz zwei. Shelly Francis und ihr 13-jähriger Oldenburger Diamond Hit-Sohn Doktor kamen auf 70,680 Prozent, das Streichergebnis. Die Shootingstars, Kasey Perry-Glass und der ebenfalls 13 Jahre alte Däne Goerklintgaards Dublet, der ebenfalls v. Diamond Hit abstammt, kamen auf 74,580 Prozent. Routinier Steffen Peters und sein 14-jähriger Westfale Legolas v. Laomedon kamen auf 76,040 Prozent. Laura Graves und ihr KWPN-Wallach Verdades v. Florett As trugen mit 76,30 Minuspunkten das beste Ergebnis zum Durchschnitt bei.

Rang drei (74,660) ging nach Schweden. Auch hier war man mit den besten Paaren angereist, allen voran Tinne Vilhelmson-Silfvén und der 14-jährige Hannoveraner Don Davidoff-Sohn Don Auriello, die mit 75,720 Prozent die stärkste Leistung ablieferten. Patrik Kittel und seine in Schweden gezogene Silvano-Tochter Deja erhielten 74,380 Prozent. Juliette Ramel und der zehnjährige holländische Osmium-Sohn Buriel beendeten ihr Nationenpreis-Debüt mit 73,880 Prozent. Streichergebnis der Schweden waren Rose Matthisen und der zwölfjährige KWPN-Hengst Zuidenwind v. OO Seven mit 69,620 Prozent.

Hinter den Franzosen (71,133 Prozent) und den Briten (70,627) reihte die deutsche Mannschaft sich auf Rang sechs ein. Auch in diesem Team gab es einen Nationenpreis-Neuling: Juliane Brunkhorst. Charlott-Maria Schürmann war ja bereits in Junioren- und Junge Reiter-Tagen für Deutschland im Einsatz. Im Seniorenlager war dies heute allerdings auch für sie eine Premiere. Eine gelungene. Auf ihrem Hannoveraner Breitling-Sohn Burlington trug sie mit 72 Prozent das beste Ergebnis zur durchschnittlichen Teambewertung von 70,573 Prozent bei. Juliane Brunkhorst und der elfjährige Hannoveraner Hengst Fürstano v. Fürst Heinrich waren die Zweitbesten (71,260). Bernadette Brune und ihr Oldenburger Hengst Spirit of the Age v. Stedinger erhielten 68,460 Prozent. Das Streichergebnis lieferten mit 68,080 Prozent Kathleen Keller und der Hannoveraner De Niro-Sohn Daintree. Bemerkenswert übrigens bei der Bewertung von Juliane Brunkhorst: Der Franzose Raphael Saleh hatte das Paar mit 74,30 Prozent auf Rang neun. Österreichs Thomas Lang bei H hingegen sah 68,20 Prozent, Platz 25.

Das gesamte Ergebnis finden Sie hier.

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