Weltcupfinale 2017: Dritter Triumph für Isabell Werth

Beeindruckend war bei der großen Siegerehrungszeremonie, wie Weihegold gelassen den Trubel um sich herum verfolgte. Während Pflegerin Steffi Wiegard bei der Nationalhymne ein paar Tränen an „Weihes“ Hals gelehnt abwischte, schaute sich die Oldenburger Stute interessiert im Rund um. Besitzerin Christine Arns-Krogmann strahlte im Anschluss, „ja, das ist typisch Weihe, ,la la la, sind ja so viele Leute da…‘“

Pauline von Hardenberg

Auf der Ehrenrunde: Isabell Werth und Weihegold (© Pauline von Hardenberg)

Anschließend war dann die Zeit knapp. Früh am Morgen geht der Flieger, vorher soll noch ein bisschen gefeiert werden. „Und dann im Flieger, da können sie uns ja nicht rausschmeißen“, wie Besitzerin Arns-Krogmann, Reiterin Werth und Bundestrainerin Monica Theodorescu gemeinsam feststellten. Nur Madeleine Winter-Schulze fliegt noch nicht zurück, schließlich ist Ludger Beerbaum ja noch am Start.

Pauline von Hardenberg

Besitzerfreude: Weihegolds „Entdeckerin“ Christine Arns-Krogmann umarmt Madeleine Winter-Schulze (© Pauline von Hardenberg)

Für Isabell Werth gibt es jetzt erstmal eine Priorität:

Nach Hause! Ich habe mein Kind eine Woche nicht gesehen.

Etwas enttäuscht war die Zweitplatzierte, Laura Graves aus den USA, von den Zuschauern wie die Siegerin gefeiert. „Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch“, sagt die Olympiavierte. Sie hatte ihre Kür extra noch einmal überarbeitet, schwerer gemacht. Eine Fächerpiaffe, also eine Piaffe-Pirouette mit mehrfachem Richtungswechsel, war neu.

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