DOKR-Bundestrainer bleiben bis (mindestens) nach Olympia 2021 im Amt

image00006

Nach Vielseitigkeitstrainer Hans Melzer haben nun auch die Bundestrainer der beiden weiteren olympischen Disziplinen zugestimmt, ihre Tätigkeiten auf jeden Fall noch bis nach den Olympischen Spielen fortzusetzen.

Die Verträge zwischen dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und den Bundestrainern der olympischen Disziplinen werden stets für den Vier-Jahres-Zyklus zwischen zwei Olympischen Spielen abgeschlossen. Sie wären also Ende des Jahres ausgelaufen. Daher stellte sich die Frage, wie man nun nach der Verschiebung der Spiele 2020 mit der Situation umgehen sollte.

DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler erklärte nun: „In den vergangenen Tagen habe ich mit unseren Bundestrainern gute Gespräche über eine Verlängerung der Zusammenarbeit führen können. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich alle dazu bekannt haben, den gemeinsamen Weg bis Tokio 2021 weiterzugehen“, sagte Peiler.

Das bedeutet also, den Dressurreitern bleiben Monica Theodorescu und Jonny Hilberath erhalten. Otto Becker und Heiner Engemann werden die Springreiter weiterhin betreuen. Und Vielseitigkeitsbundestrainer Hans Melzer hatte ohnehin schon Ende vergangener Woche zugestimmt, seinen Ruhestand noch um ein Jahr zu verschieben.

Einen kleinen Haken gibt es aber noch: Voraussetzung für die Vertragsverlängerungen ist, dass die Finanzierung durch Fördermittel des Bundesministeriums des Innern (BMI) frühzeitig sichergestellt werden kann.

Dazu Peiler: „Wir hoffen, dass wir so bald wie möglich auch die finanziellen Aspekte mit DOSB und BMI klären können, die für die Vergabe von Sportfördermitteln an die Spitzensportverbände zuständig sind. Denn über diese Fördermittel werden auch die Bundestrainer finanziert“, sagte Peiler. „Gerade in solch unsicheren Zeiten, die wegen Corona derzeit herrschen, ist Planungssicherheit besonders wichtig.“

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.