Lyon: Australier Boyd Exell gewinnt erste Weltcup-Etappe der Vierspänner

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Boyd Exell (AUS) konnte die erste Weltcup-Etappe der Vierspänner in Lyon für sich entscheiden. (© PSV)

Neben den Spring- und Dressurreitern kamen in Lyon am vergangenen Wochenende auch die Vierspänner zum Zuge. Der Weltranglistenerste Boyd Exell ist eine lebende Legende im Fahrsport. Bei der ersten Etappe der Weltcup-Saison ließ der Australier erneut keine Zweifel daran aufkommen, dass sein Team in Topform ist.

Ein hochkarätiges Starterfeld bot diese erste Weltcup-Station im französischen Lyon. Der Australier fuhr sein Gespann in einer Zeit von 142,70 Sekunden ins Ziel. Größte Präzision bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit – das dazu nötige Teamwork und Vertrauen zwischen Pferden und Fahrern stellte der in Belgien lebende Boyd Exell eindrucksvoll unter Beweis.

Europameister Bram Chardon aus den Niederlanden landete mit einer Zeit von 148,99 Sekunden auf dem zweiten Platz. Dahinter rangierte József Dobrovitz auf dem dritten Platz. Hier stoppte die Zeit nach 173,14 Sekunden.

Duell Exell und Chardon

Nach seinem Sieg zog Boyd Exell ein gutes Fazit aus dem Wochenende: „Wir haben heute tollen Sport gesehen. Für eine lange Zeit waren Ijsbrand Chardon und ich Konkurrenten. Heute hat sein Sohn Bram die Leinen übernommen. Er ist ein toller Wettkämpfer und verbessert sich jedes Jahr. Für unsere Disziplin ist das großartig: es pusht jeden Teilnehmer, besser zu werden und wird den Fahrsport damit auf ein neues Level heben.“ Er ist selbst bereits das Superlativ des Fahrsports als viermaliger Weltmeister, der den Weltcup ganze sieben Mal gewann. St.GEORG-Herausgeberin Gabriele Pochhammer besuchte ihn dieses Jahr in seiner Wahlheimat Belgien, zu lesen in der Ausgabe 06/2019.

Bram Chardon gab sich siegeshungrig: „Dieses Mal war Boyd mit einem Sieg an der Reihe. Nächstes Mal werde ich siegen!“, sagte er und grinste. Aus der letzten Weltcup-Saison war Chardon als Sieger hervorgegangen.

Ein ganz neues Gespann hatte der Franzose Benjamin Aillaud in Lyon dabei. Vier Lipizzaner, „seine erste große Liebe“ in Sachen Pferderassen, bilden das neue Team. Dieses Mal wurde es allerdings Platz sieben von sieben Gespannen.

Alle Ergebnisse aus Lyon finden Sie hier.

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