Emmelie Scholtens‘ WM-Dressurpferd Apache ist tot

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Emmelie Scholtens (NED) und Apache beim Weltcup-Finale in Göteborg, wo sie Achte wurden. (© Pauline von Hardenberg)

Der schicke KWPN-Hengst Apache war nicht nur Championatspferd, sondern auch einer der gefragtesten Deckhengste der Niederlande. Nun musste er mit nur 14 Jahren eingeschläfert werden.

Der Grund für den Tod von Apache waren massive gesundheitliche Probleme, wie der Stall Witte-Scholtens über die sozialen Medien mitteilte:

„Gestern haben wir die sehr schwierige Entscheidung treffen müssen, unseren 14-jährigen KWPN-Hengst Apache (v. UB40) wegen einer unheilbaren Hufkrankheit einzuschläfern. Apache war der Liebling von Emmelie und der König des Stalls. Was werden wir ihn vermissen! Dieses Pferd ist unersetzlich!“

Apache war das Pferd, das Emmelie Scholtens den Weg in den großen Sport geebnet hat. Bis dato kannte man sie international als Jungpferdereiterin bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Mit Apache schaffte sie den Durchbruch ins holländische Team. Unter anderem gehörten sie im vergangenen Jahr zur Equipe bei den Weltreiterspielen in Tryon, wo die Mannschaft Rang fünf belegte. Außerdem nahmen sie dieses Jahr am Weltcup-Finale in Göteborg teil und wurden Achte.

Einen Namen machte Apache sich aber vor allem auch als Deckhengst. So ist er unter anderem Vater des frisch gebackenen Weltmeisters der fünfjährigen Dressurpferde, Jovian. Apache war einer der ersten Hengste, der als Träger des Gendefekts WFFS identifiziert wurde.Facebook

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