Niederlande: Erster Fall von Infektiöser Anämie bei den Nachbarn

Featurebild stall box quarantäne

Der Täter drang in der Nacht in einen Stall in Stadecken-Elsheim ein. (© www.toffi-images.de)

Aus den Niederlanden kommt heute die Nachricht, dass nun auch hier ein Pferd eingeschläfert werden musste, weil es sich mit Infektiöser Anämie angesteckt hat.

Erneut ist ein Polopferd betroffen. Es stammt aus dem Poloclub Vreeland (Utrecht). Dass es sich der tödliche Virus der Equiner Infektiösen Anämie in sich trägt, wurde bei einer Routineuntersuchung entdeckt, nicht weil es etwaige Krankheitsanzeichen gezeigt hätte.

Derzeit weiß man nur von diesem einen Pferd. Insgesamt stehen 63 Pferde in dem Betrieb. Laut Informationen des holländischen Poloverbandes ist das betroffene Pferd seit Jahren in den Niederlanden zuhause und war auch nie in Deutschland. Ursprünglich kam das Tier aus Argentinien. Quelle: dehoefslag.nl

Elf Pferde in Deutschland gestorben

Dies ist nun das insgesamt zwölfte Pferd, das aufgrund der Ansteckung mit der anzeigepflichtigen Tierseuche Equine Infektiöse Anämie (EIA, auch Ansteckende Blutarmut der Einhufer genannt) eingeschläfert werden muss. Die anderen Pferde standen allesamt in Deutschland, drei im Raum Hamburg, zwei in Niedersachsen, drei in Nordrhein-Westfalen und drei in Bayern.

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