Reveur de Hurtebise wird verabschiedet – „Er hat uns gestern gesagt, dass es ihm nicht mehr so viel Spaß macht“

Frankreichs Kevin Staut und Reveur de Hurtebise bei entspannter Morgenarbeit.

Frankreichs Kevin Staut und Reveur de Hurtebise bei entspannter Morgenarbeit vor Beginn der Olympischen Spiele 2016, wo der Wallach maßgeblich zum Mannschaftsgold der Franzosen beitrug. (© Pauline von Hardenberg)

Mit 20 Strafpunkten kamen der Franzose Kevin Staut und sein SBS-Wallach Reveur de Hurtebise gestern Abend aus dem Weltcup-Parcours in Paris. Das Haras des Coudrettes und sein Reiter haben verstanden, was der 17-jährige Fuchs ihnen sagen wollte.

Sechs Jahre lang waren Kevin Staut und Reveur de Hurtebise ein Team. Zuvor war er bereits mit der Schwedin Malin Baryard-Johnsson international erfolgreich gewesen. Aber die weitaus größten Erfolge sammelte der Wallach mit Kevin Staut. Der größte war sicherlich die Mannschaftsgoldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016. Hinzu kam Mannschaftssilber bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie sowie zwei EM-Einsätze und das Weltcup-Finale 2017 in Omaha. Zuletzt bescherte Reveur de Hurtebise seinem Reiter den Sieg im Rolex Top Ten Finale der Springreiter beim CHI Genf.

Auf der Facebook-Seite des Haras des Coudrettes, hinter dem Emmanuèle und Armand Perron-Pette stehen, heißt es: „Er hat uns gerade gesagt, dass es ihm nicht mehr so viel Spaß macht wie bei den Weltreiterspielen in Caen oder in Rio.“ Die Besitzer und der Reiter haben die Konsequenzen gezogen. Reveur de Hurtebise soll nun seinen Lebensabend auf den Weiden des Haras de Coudrettes verbringen, wo auch schon andere Cracks stehen wie Stauts Silvana oder Orient Express und Ornella Mail von Patrice Delaveau.

Du musst auf die kleinen Jungs im Stall aufpassen und ihnen Deine Geheimnisse verraten

schreiben die Besitzer weiter. „Die Geheimnisse eines Champions.“

www.facebook.com/HDCoudrettes

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