Allen, Duffy und Schmitz alias „Miami Celtics“ holen GCL Super Cup Finale

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(© Longines Global Champions League)

Allein dem siegreichen Trio im Super Cup Finale der Global Champions League winkten dieses Wochenende satte 1,5 Millionen Euro. Die Entscheidung war spannend und am Ende war es die Zeit, die den Unterschied machte.

Sowohl die Miami Celtics als auch Valkenswaard United hatten unter dem Strich zwölf Strafpunkte aus den beiden Umläufen auf dem Konto. Aber mit 190,98 Sekunden waren die drei Celtics knapp sechs Sekunden schneller als Valkenswaard United. Sechs Sekunden, die einen Unterschied von 300.000 Euro ausmachten. 1,5 Millionen gab es nämlich für die Sieger, 1,2 Millionen für das zweitplatzierte Team.

Die Miami Celtics waren eine irisch-eidgenössische Truppe. Bertram Allen und seinem Pacino Amiro gelangen zwei fehlerfreie Runden und zudem die schnellste Zeit in der entscheidenden zweiten Runde, 61,51 Sekunden.

Michael G Duffy hatte den neunjährigen Hannoveraner Clitschko v. Christian gesattelt, der im ersten Umlauf null ging, im zweiten aber acht Strafpunkte kassierte. Die Zeit: 66,30 Sekunden.

Nummer drei im Team waren das Schweizer Hypertalent Edouard Schmitz und sein zehnjähriger Chacco Chacco-Sohn Gamin van’t Naastveldhof. Bei ihnen fiel im ersten Umlauf eine Stange. Aber als es drauf ankam, waren sie null und mit 63,17 Sekunden auch flott unterwegs.

John Whitaker – immer für einen Sieg gut!

Das Trio Valkenswaard United hatte mit Valkenswaard oder den Niederlanden nicht viel zu tun. Zwei Deutsche und ein Brite bildeten die Mannschaft: Marcus Ehning mit dem Plot Blue-Sohn Priam du Roset, André Thieme auf Chakaria und John Whitaker mit Unick de Francport.

Whitaker und sein französischer Zandor Z-Sohn waren die Helden des Tages: zweimal fehlerfrei, mit 67,17 Sekunden allerdings nicht allzu schnell. Bei Marcus Ehning und Priam du Roset gab es in beiden Umläufen vier Fehler (65,03). André Thiemes Superstute Chakaria v. Chap musste in Runde eins wohl erstmal ins Geschehen finden, aber im zweiten Umlauf war sie da: null in 64,49 Sekunden.

Rang drei für Ahlmann/Kühner/Fuchs

Mit 16 Strafpunkten belegten die Shanghai Swans Rang drei. Dafür gab es 800.000 Euro. Hier waren es Christian Ahlmann und Dominator Z, die es rausholten – doppelnull und schnell, 62,04 Sekunden. Bei Max Kühner und Elektric Blue P blieb in Runde eins alles liegen, dann allerdings sammelten die beiden zwölf Strafpunkte. Vier und null waren es bei Martin Fuchs und Leone Jei.

Noch ein weiteres Team hatte deutsche Reiter in seiner Mitte. Beziehungsweise es setzte sich ausschließlich aus deutschen Reitern zusammen, alle aus einem Stall: die Berlin Eagles mit Ludger Beerbaum auf Mila, Christian Kukuk mit Mumbai und Philipp Weishaupt im Sattel von Coby.

Die Berlin Eagles hatten ja bei der finalen Etappe in Riad die Gesamtwertung 2022 gewonnen. Das hat heute nicht ganz geklappt. 28 Strafpunkte bedeuteten Rang vier. Schuld war der erste Umlauf, wo Beerbaum und Mila drei Stangen mitgehen ließen, Kukuk und Mumbai eine und Weishaupt und Coby zwei. Im zweiten Umlauf waren Mila und Mumbai null, bei Coby fiel eine Stange.

Weitere Ergebnisse

Es gab in Prag auch eine Mittlere Tour, dessen Finale heute aus deutscher Sicht äußerst erfreulich verlief. Der Sieg ging nämlich an Josch Löhden auf dem KWPN-Wallach Ultimus und Rang zwei sicherten sich Bundestrainer Otto Beckers Tochter Mia-Charlotte und Lasse K.

Von acht Paaren im Stechen blieben vier ein zweites Mal fehlerfrei. Löhden und der Ultimo-Sohn Ultimus waren allerdings mit Abstand das schnellster Paar aller Stechteilnehmer: 33,76 Sekunden ohne Fehler, da war kein Vorbeikommen.

Aber auch Mia-Charlotte Becker und der 15-jährige Lasse K v. Le Carolus waren schnell: 34,06 Sekunden. In Lasse K hat die 21-jährige Mia einen richtigen Professor unter dem Sattel. Sie trainiert in Riesenbeck und Lasse K war vorher schon unter Ludger Beerbaum, Philipp Weishaupt und Eion McMahon erfolgreich.

Den dritten Platz sicherten sich Bronislav Chudyba (SVK) und der erst achtjährige Zangersheider Wallach Vroom de la Pomme Z v. Vigo d’Arsouilles (0/34,82).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.