Constant van Paesschen erobert den Golf von St. Tropez, Marc Dilasser triumphiert in Knokke

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Constant van Paesschen und Isidoor van de Helle, Sieger im Golf von St. Tropez (© Hubside Jumping)

Der Belgier gewinnt in Frankreich und der Franzose in Belgien – weitere Sieger dieses Wochenendes.

Auf Vier-Sterne-Niveau wurde dieses Wochenende beim Hubside Jumping in Grimaud, im Golf von St. Tropez gesprungen. Den Großen Preis über 1,55 Meter mit Stechen schnappte sich der Belgier Constant van Paesschen auf dem 13-jährigen BWP-Hengst Isidoor van de Helle v. Canturo. Sie waren eines von nur fünf Paaren, die hier ins Stechen gekommen waren und lieferten mit 48,12 Sekunden die schnellere der beiden fehlerfreien Runden gegen die Uhr.

Die andere kam von dem Spanier Manuel Fernandez Saro auf Jarlin de Torres, einem Spanischen Sportpferd v. Jarnac. Hier stoppte die Uhr nach 48,40 Sekunden. Die Fahnen der Gastgeber im Stechen hielten Aymeric de Ponnat auf Hoover (4/50,05) und Francois Xavier Boudant mit Brazyl de Mezel (8,47,21) als Dritter und Vierter hoch.

Die Nummer fünf im Stechen kam ebenfalls aus Frankreich, Julien Anquetin mit Cesus de Fougnard, einem erst neunjährigen Tlaloc-Sohn, dem Anquetin das Stechen noch ersparte und ihn zurückzog.

Einziger deutscher Starter war Michael Jung mit Chelsea, die schon in den Vortagen erfolgreich im Einsatz gewesen waren. Heute sollte es allerdings nicht sein. Der dreifache Olympiasieger der Vielseitigkeit gab auf.

Dafür konnte er sich über einen super Erfolg für die elfjährige Sandro Boy-Tochter Chasandra freuen, die zuvor den Großen Preis der Zwei-Sterne-Tour (1,45 Meter) für sich entschieden hatte.

Knokke

In Knokke, Belgien, wurde dieses Wochenende auf Drei-Sterne-Niveau gesprungen. Die Entscheidung im Großen Preis brachte ein 1,50 Meter-Springen mit Stechen. Hier war es der Franzose Marc Dilasser, der mit dem auch erst neunjährigen Mylord Carthago-Sohn Chamann die schnellste Zeit lieferte: 37,44 Sekunden.

Zweiter wurde der Marokkaner Ali Al Ahrach auf dem Selle Francais-Hengst Usa de Riverland v. Diamant de Semilly (38,48). Das war nicht so überraschend, wie man auf den ersten Blick vielleicht meinen könnte. Die beiden waren beispielsweise auch Siebte im Großen Preis beim CSIO5* von Sopot gewesen.

Heute verwiesen sie den Portugiesen Luis Ferreira mit Cerruti van ter Hulst Z (v. Cassini) auf Rang drei (38,52) vor Sienna Charles, der Schwester des in Windsor erfolgreichen Harry Charles, mit einem bekannten Pferd: der Holsteiner Stute Ornellaia, die mit John Whitaker 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio am Start gewesen war. Fünfter wurde mit Abdelkebir Ouaddar auf Mister d’Eclipse v. Diamant de Semilly ein weiteres Paar für Marokko (39,05).

Bestes deutsches Paar waren die DM-Dritte Katharina Offel und ihr Partner aus Balve, der Emerald-Sohn Hearst. Dank einer schnellen Vier-Fehler-Runde im Normalparcours waren sie als Elfte noch platziert.