Die Freitagssieger in Gijon, Villach und Münster

Springen

(© www-toffi-images.de/von Korff)

Gleich vier hochkarätige Springturniere stehen dieses Wochenende auf dem Programm: das Nationenpreisturnier in Gijon, das CSI5* in Villach sowie der Klassiker, das Turnier der Sieger in Münster. Hans-Thorben Rüder, Abdullah Al Sharbatly und Olivier Philippaerts waren die Sieger des Tages.

In Münster ging es im 1,50 Meter-Zeitspringen der Großen Tour um den Brinkhoff’s No. 1-Preis. Hier triumphierte Hans-Thorben Rüder auf seiner bewährten 16-jährigen Holsteiner Stute Orlanda v. Julio Mariner xx-Caretino. Mit fast einer Sekunde Vorsprung ließ er Jörne Sprehe mit der DSP-Stute Luna v. L’Avian-Leader hinter sich. Katrin Eckermann steuerte die erst achtjährige Chamonix v. Chacco-Blue-Landadel auf den dritten Platz vor den beiden Routiniers Ludger Beerbaum und Chaman v. Baloubet du Rouet.

Das Eröffnungsspringen hatten Gerrit Nieberg und der Marbacher Landbeschäler Christdorn v. Contendro-Glücksstern für sich entscheiden können. Kaya Lüthi ritt Baquita v. Baloubet du Rouet auf den zweiten Platz vor Felix Haßmann und den Baluarte-Sohn Brazonado.

 

In Villach, Österreich, wurde in zwei Runden über Hindernisse von 1,50 Meter geritten. Olivier Philippaerts lieferte im Sattel den zehnjährigen KWPN-Hengstes Armstrong van de Kapel v. Quasimodo Z die schnellste Runde. Dicht auf den Fersen war den beiden der frisch gebackene Mannschaftseuropameister Jur Vrieling mit einem anderen zehnjährigen KWPN-Hengst, dem Chin Chin-Sohn Arezzo. Sein Mannschaftskollege Maikel van der Vleuten konnte sich im Sattel von Arera C v. Indoctro als Dritter behaupten. Bester Deutscher war Marco Kutscher mit dem 13-jährigen KWPN-Hengst van Gogh v. Numero Uno auf Rang fünf. Dazwischen schoben sich John Whitaker und Ornellaia v. For Pleasure.

 

Eine richtige Glückssträhne hat der Saudi-Araber Abdullah Al Sharbatly in Gijon, Spanien. Am Freitag gab es zwei Siege für ihn, am Donnerstag einen zweiten Platz. Das Hauptspringen heute in zwei Phasen über 1,50 Meter gewann Al Sharbatly im Sattel des gerade erst wieder übernommenen Hannoveraners Callahan v. Contendro. Zweiter wurde der Brite Joe Clayton auf Ingliston Twister v. Tornado vor Eric Lamaze (CAN) mit der Kannan-Tochter Rosana du Park.

Im Anschluss galoppierte Al Sharbatly auch noch im 1,45 Meter-Zeitspringen zur gelben Schleife, diesmal auf dem Oldenburger Quintus, den er ebenfalls gerade erst von seinem syrischen Freund Ahmad Saber Hamcho übernommen hatte. Laura Renwick (GBR) wurde Zweite auf Rembrandt Blue vor Coan O’Connor und Quidam’s Cherie v. Quidam’s Rubin.

Gestern in der Princess of Asturias Trophy war Al Sharbatly Zweiter gewesen hinter Billy Twomey (IRL) mit der bereits 18-jährigen, topfitten Tinka’s Boy-Tochter Tinka’s Serenade. Al Sharbatly saß im Sattel des Belgiers Domingo v. Thunder van de Zuuthoeve.

 

 

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