Future Champions: Mega Auftakt für Deutschlands U21-Springreiter und die Dressurreiter

MANNHEIM – Maimarkt-Turnier 2021

MANNHEIM - Maimarkt-Turnier 2021 Sönke Fallenberg, hier auf Chakira in Mannheim, ist Sportsoldat in Warendorf und hat zur Zeit einen richtigen Lauf! (© © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Dieses Wochenende steht bei den „Future Champions“ auf dem Hof Kasselmann in Hagen einmal mehr der Nachwuchs im Mittelpunkt. Die Ausbeute der Deutschen an Tag eins kann sich sehen lassen!

Das gilt insbesondere für die Jungen Reiter im Parcours, die zum Auftakt der „Future Champions“ 2021, einem Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter, die Plätze eins bis fünf belegten. Überragender Reiter der Prüfung war dabei der Mannheim-Sieger und U25-Sprinpokal Finalist Sönke Fallenberg, der seiner Konkurrenz in Phase zwei rund vier Sekunden abnahm auf dem Hannoveraner Valentino-Sohn Vescovino.

Fallenberg benötigte 33,18 Sekunden. Bei 37,10 Sekunden stoppte die Uhr für Henrike Ostermann und ihren Oldenburger Arpeggio-Sohn Air Force One. Dritte wurde mit 37,72 Sekunden Antonia Ercken auf Chaya Lotta v. Congress.

Noch eine Antonia fand sich auf Rang vier wieder (0/39,41), nämlich Antonia Locker mit Cristobal v. Cristallo, wie Chaya Lotta westfälisch gezogen. Die Nummer fünf im Bunde war Maren Hoffmann auf der Brandenburger Stute Goldquelle v. Gepsom (0/40,04).

Für einen weiteren deutschen Sieg im Parcours sorgte Jonna Esser auf der Holsteiner Connor-Tochter Ciance bei den Children. Mit 61,16 Sekunden war sie die deutlich schnellste in dem 1,25 Meter-Zeitspringen. Zweite wurde die Polin Julia Pieta auf Clearwater, einer Zangersheider Clearway-Tochter (0/62,81), gefolgt von zwei weiteren deutschen Reiterinnen, nämlich Paula Pahl auf Kaischa (0/63,28) und Leonie Pander mit Cantara (0/63,96).

Letzte Prüfung des Tages war heute ein Zwei-Phasen-Springen für die Junioren. Die beste Runde gelang dem niederländischen U14-Mannschaftseuropameister Thijmen Vos und Calgary. 33,94 Sekunden benötigten die beiden für die zweite Phase. Platz zwei ging an Abdurakhmon Abdullaev (UZB) auf Go Four It B (0/34,45) vor dem Franzosen Charles Berthol mit der Cardento-Tochter Cardea (0/36,56). Beste deutsche Reiterin war Malin Reipert auf Nikita, die auf Rang sieben sprang (0/40,03).

Dressur

Der Tag auf dem Dressurviereck in Hagen begann heute Morgen in aller Frühe mit der Mannschaftsaufgabe der Junioren, die nicht am Nationenpreis teilnehmen. Hier sorgte Shona Benner mit der von Helen Langehanenberg übernommenen Brisbane für einen deutschen Sieg. Mit 72,273 Prozent setzte sie sich gegen zwei Däninnen durch.

Das war zum einen Sophia Ludvigsen auf dem Hannoveraner Quantensprung-Sohn Blue Hors Quintana (72,121) und zum anderen Laura Gotteberg Brandt Jakobsen im Sattel von Romio Hoejris, einem Romanov-Sohn (71,717).

Auch der anschließende Nationenpreis der Junioren ging nach Deutschland. Mit 148,737 Punkten setzt sich die Equipe von Hans Heinrich Meyer zu Strohen gegen die Mannschaften aus Dänemark (147,223) und der Schweiz durch (141,061).

Für Deutschland ritten Rose Oatley auf Rock Revolution (74,495, zweitbestes Paar in der Einzelwertung), Jana Lang mit Baron (71,667) und Lucie-Anouk Baumgürtel auf Hugo (74,242, Rang drei).

Bestes Paar der Einzelwertung war Alexander Yde Helgstrand auf der dänischen Blue Hors Soprano-Tochter Grevens Sa Va mit 74,748 Prozent. Seine Teamkolleginnen Annabelle Rehn mit Vestersvangs Garson (v. De Noir) und Frederikke Gram Jacobsen auf Ryvangs Zafina (v. Zack) kamen auf 71,869 bzw. 72,475 Prozent.

Der Nationenpreis der Jungen Reiter ging ebenfalls an das deutsche Team, das auf 146,961 Punkte kam. Dänemark landete erneut auf dem Silberrang (142,5) vor den USA (138,677).

Als letztes Starterpaar der Prüfung sicherten Luca Sophia Collin und Descolari nicht nur den Mannschaftssieg, sondern lieferten mit 75,294 Prozent auch das beste Einzelergebnis ab. Helena Schmitz-Morkramer und der Lord Fantastic-Sohn DSP Lifestyle erritten 71,667 Prozent, was zugleich Platz vier in der Einzelwertung bedeutete. 70,931 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung von Elisabeth von Wulffen und ihre Oldenburger Stute Fiesta Bonita.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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