Henrik von Eckermann gewinnt in Windsor, Ahlmann Achter

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Der Mann mit der Sonnenbrille hat es geschafft: Henrik von Eckermann und Mary Lou siegten bei der Royal WIndsor Horse Show 2019 (© www.rwhs.com)

Mehr Geld als jemals zuvor gab es im Großen Preis der Royal Windsor Horse Show zu gewinnen. 125.000 Euro für den Sieger und die Chance auf ein Treffen mit der Queen. Henrik von Eckermann und Mary Lou hatten am Ende die Nase vorn. Auch zwei Deutsche waren im stark besetzten Stechen.

34 Starter gingen im Großen Preis der Royal Windsor Horse Show ins Rennen um das höchste Preisgeld, das es jemals in Großbritannien in einem Springen zu gewinnen gab.

Mit 500.000 Euro dotiert war der Große Preis der Royal Windsor Horse Show. Im Park zu Füßen des mittelalterlichen Schlosses und nur wenige Meter entfernt von Frogmoore, Domizil von Prinz Harry und seiner Gemahlin Meghan, die unlängst in Windsor ihren Sohn Archie der Weltöffentlichkeit präsentierten, hatte der Uhrenhersteller Rolex den Etat erhöht.

Zwölf Paare landeten im Stechen. Der Brite William Funell machte den Auftakt mit einer sicheren, aber nicht zu schnellen Nullrunde. Das schafften nicht viele andere. Der Franzose Simon Delestre war mit Ryan dann schneller als Funell. Funell ritt übrigens ein selbstgezüchtetes Pferd, Billy Diamo. Mit dem neunjährigen Wallach v. Cevin Z hofft er sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren.

Als drittletzter Starter kam der Schwede Henrik von Eckermann mit Mary Lou in die „Castle Arena“. Delestres 45,07 Sekunden galt es fehlerfrei zu knacken. Mary Lou war durch’s Ziel, da blieb die Uhr bei 43,4 Sekunden stehen. Neue Führung! Sollte das schon die 125.000 Euro Siegprämie für von Eckermann bedeuten? Zwei Starter hätten ihm den Sieg noch streitig machen können. Eric Lamaze aus Kanada und Chacco Kid hatten aber zwei Abwürfe. Und auch Kent Farrington (USA) und Creedance hatten einen Abwurf. Schneller waren die beiden aber. Mit 42,54 Sekunden wurden sie in der Schlussabrechnung Fünfter.

Hinter von Eckermann und Delestre wurde William Funell Dritter (0/47,58). Platz vier gab es für den Belgier Niels Bruynseels, dem mit Gancia de Muze der schnellste aller Stechritte gelungen war (4/42,51). Der eine Abwurf kostete den Belgier schlappe 75.000 Euro Preisgeld. Aber mit 50.000 Euro kann auch Brunyseels zufrieden nach Hause fahren. Auch Robert Whitaker und Catwalk (6., 4/42,99) und der schwedische Europameister Peder Fredricson mit All in (7., 4/43,01) waren noch schneller als der spätere Sieger, aber nicht ohne Abwurf.

Starke Runde für Ahlmanns Take a Chance on me

43,78 Sekunden brauchten Christian Ahlmann und Take a Chance on me. Damit hat der Taloubet-Sohn in einem stark besetzten Feld einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Mit einem Abwurf bedeutete diese Zeit Platz acht. Daniel Deußer und Cornet wurden mit zwei Fehlern im Stechen Zehnte.

Henrik von Eckermann bedankte sich anschließend bei seiner Stute. „Mary Lou ist zu Hause ein ganz ruhiges Pferd. Aber auf dem Turnier, da wird sie dann ganz anders, da weiß sie, was Sache ist.“

Die Ergebnisse finden Sie hier.

Gestern war das Hauptspringen an die Britin Holly Smith mit Hearts Destiny gegangen. Das erste Springen der CSI5*-Tour hatte der Belgier Gregory Wathelet mit Spike vd Withoeve gewonnen. Hier waren Daniel Deußer und Cornet Achte geworden. Auch Shane Breen (IRE) konnte als Sieger eines Springens den royalen Turnierplatz, der nur zu Royal Windsor Horse Show für die Öffentlichkeit zugänglich ist, verlassen. Es war die 76. Ausgabe der Royal Windsor Horse Show. Die Queen hat noch keiner der Veranstaltungen versäumt.

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