Hongkong: Daniel Deußer nimmt Anlauf auf den Longines Indoor Grand Slam

Longines Masters Hong Kong

Daniel Deußer und Cornet D'Amour siegten im Preis des Hongkong Jockey Clubs 2018. (© EEM/Christophe Tanière)

Heute war sozusagen Vorglühen angesagt, ehe dieses Wochenende der Longines Grand Prix von Hongkong entschieden wird, eine Etappe des lukrativen Longines Indoor Grand Slam. Daniel Deußer ist bereit.

Wenn er in Hongkong gewinnt, kann Daniel Deußer sich über einen Bonus von einer Million Euro freuen – zusätzlich zum Preisgeld für den Sieg. Der Grund: Der Mannschafts-Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio war auch schon im Longines Grand Prix von Paris siegreich gewesen, der ersten Etappe der Longines Masters. Wer zwei der drei Stationen hintereinander gewinnt, erhält besagte Million. Wer gar drei in derselben Saison gewinnt, unglaubliche 2,25 Millionen.

Das Finale der Serie findet im April in New York statt. New York ist eingesprungen für Los Angeles, wo bislang die dritte Etappe ausgetragen wurde.

Cornet d’Amour in Bestform

Heute war in Hongkong aber erst einmal aufwärmen angesagt. Wobei Deußers Cornet D’Amour eindrucksvoll demonstrierte, dass er mehr als bereit ist. In beiden Umläufen des 1,50 Meter-Springens um den Preis des Hongkong Jockey Club, Normalparcours und Siegerrunde, lieferte er die schnellste Zeit aller Teilnehmer. Ohne Fehler, versteht sich.

Daniel Deußer analysierte bescheiden: „Ehrlich gesagt, hatte ich heute ein wenig Glück, dass ich der schnellste in der ersten Runde war. Und das Stechen lief auch nicht so rund. Aber mein Pferd war heute wirklich gut.“

Die Platzierten

Diese Aussage Deußers wird durch die Tatsache unterstrichen, dass nur drei Paaren zwei fehlerfreie Runden gelangen. Der zweite war Belgiens Jérôme Guery im Sattel des zwölfjährigen BWP-Hengstes Garfield de Tiji des Templiers, einem Quasimodo Z-Sohn. Allerdings waren die beiden über zwei Sekunden langsamer als Deußer und sein schneller Schimmel. Cornet D’Amour kam nach 38,73 Sekunden ins Ziel. Bei dem Paar aus Belgien stoppte die Uhr nach 40,97 Sekunden.

Dritter wurde der Brite Robert Smith auf dem zehnjährigen Ilton v. Dulf van den Bisschop. Dieses Paar war im ersten Umlauf zwar schneller gewesen als Deußer und sein Cornet Obolensky-Sohn, aber sie hatten einen Abwurf. Das passierte ihnen kein zweites Mal und so reichten die 41,08 Sekunden für Rang drei vor dem dritten Doppelnuller Simon Delestre auf dem Chacco Blue-Sohn Chadino, der nach 41,96 Sekunden ins Ziel kam.

Die weiteren Deutschen

Noch zwei weitere Deutsche waren in diesem Springen am Start, beide aus dem Stall Beerbaum: Christian Kukuk auf dem Clinton-Sohn Cordess und Philipp Weishaupt mit dem Pferd vom Chef, Chacon v. Chacco Blue. Bei beiden fiel in der ersten Runde eine Stange.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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