Paris: Hermes (Ryan) siegt bei Hermès und Marcus Ehning wird Dritter

Prix Hermes sellier vendredi saut d’obstacles

Simon Delestre und Hermes Ryan, Sieger im Großen Preis des Saut Hermès 2018 und 2019. (© Saut Hermès/Frédéric Chéhu)

Nomen est Omen könnte man sagen. Jedenfalls war heute im Großen Preis des Saut Hermès, des CSI5* im Grand Palais, ausgerichtet von der gleichnamigen Nobelmarke, kein Vorbeikommen an Hermes Ryan und Simon Delestre.

Ganze 14 Paare hatten es ins Stechen um den Grand Prix Hermès unter der Glaskuppel des Pariser Grand Palais geschafft. Von diesen 14 blieben noch einmal sechs strafpunktfrei. Aber keiner war so schnell wie Simon Delestres Spitzenpferd Hermes Ryan.

So viele Siege hatte der 13-jährige Hugo Gesmeray-Sohn seinem Reiter schon beschert, dass er ihn zwischenzeitlich sogar zur Nummer eins der Weltrangliste gemacht hat. Heute fügte er einen weiteren beeindruckenden Erfolg hinzu: Platz eins und 132.000 Euro nach einer fehlerfreien 34,54 Sekunden-Runde.

An diese Fabelzeit kamen auch die Reiter mit Fehlern im Stechen nicht heran. Das zweitbeste Ergebnis lieferten mit strafpunktfreien 34,97 Sekunden die Sieger im Rolex Grand Prix von ’s-Hertogenbosch: Niels Bruynseels und Gancia de Muze.

Wenn es dem Belgier gelingt, die Ausnahmeform seiner Malito de Reve-Tochter zu halten, muss die Konkurrenz sich beim CHIO Aachen warm anziehen, wo es für Bruynseels erst einmal um 500.000 Euro Bonus geht, die er im Falle eines zweiten Sieges in Folge erhält, und danach dann um eine Million beim Rolex Major Nummer drei in Spruce Meadows.

Ehning Dritter usw.

Auch Marcus Ehnings Cornado ist aktuell in Topform. In ’s-Hertogenbosch war der NRW-Landbeschäler v. Cornet Obolensky Zweiter gewesen. Heute wurde es Rang drei mit ebenfalls fehlerfreien 35,72 Sekunden. Damit dürften die beiden dem anstehenden Weltcup-Finale im April in Paris optimistisch entgegen sehen.

Die weiteren deutschen Starter hatten mit der Entscheidung nichts mehr zu tun. Bei Philipp Weishaupt und der Oldenburger Stute Che Fantastica v. Check In fiel eine Stange im Normalparcours. Acht Strafpunkte sammelten sowohl Felix Haßmann auf seinem Sieger von gestern, Cayenne WZ, als auch Daniel Deußer mit Cornet.

Alle Ergebnisse aus Paris finden Sie hier.

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