Redefin: Siege für Felix Haßmann und Rainer Schwiebert

REDEFIN – Pferdefestival 2022

Felix Haßmann und Cayenne WZ Redefin 2022 (© sportfotos-lafrentz.de)

In Redefin war am Samstag „Herren-Tag“. In den großen Prüfungen siegten Felix Haßmann und Rainer Schwiebert. In den Dressurprüfungen für den Nachwuchs hatten Hengste das Sagen.

Cayenne WZ und Felix Haßmann waren im Championat des Landes Mecklenburg-Vorpommern „Land zum Leben“ in Redefin nicht zu schlagen. Es war ein Stechen mit reichlich Nullfehlerritten, 13 insgesamt. Aber niemand war so schnell wie derder ehemalige Deutsche Meister aus Lienen und der 17 Jahre alte Holsteiner Hengst Cayenne WZ. Die Routiniers brauchten  37,89 Sekunden. Das war eine Zeit, die auch Richard Vogel, 2021 siegreich im Championat, nicht schlagen konnte konnte. Der 25-Jährige hatte Carlchen S, den Legende Hugo Simon mit seiner Frau Margit gezüchtet hat, gesattelt.

Sandra Auffarth vor André Thieme in Redefin

Platz drei ging an Sandra Auffarthmit Quirici H. Die Ex-Weltmeisterin in der Vielseitigkeit. Der amtierende Europameister Springen, Badenia-Sieger , wurde mit Contadur Siebter. Am Sonntag ab 14.35 Uhr steht de Große Preis auf dem Programm.

Buntes Programm in der Dressur

Im Grand Prix setzte sich der älteste Starter an die Front: Rainer Schwiebert ritt mit dem ehemaligen Bundeschampion Catoo an die Spitze. Das Holsteiner Duo kam auf 69,733 Prozent. Damit setzten sich die Holsteiner Herren vor Wieger de Boer und den Trakehner Hengst Herakles (69,1) und Janina Siemers aus Sittensen. Die Amazone saß ebenfalls im Sattel eines Hengstes, Freundschaft v. Florencio (68,967).

Dressur wird auf dem so genannten „neuen“ Paradeplatz geritten. Hier gab es viele Ritte von Nachwuchspferden in Prüfungen der entsprechenden Altersklassen. Als Sieger der Vorprüfung wird Elitist v. Escolar mit Juliane Brunkhorst am Sonntag in die Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal gehen. Das Paar kam auf satte 75, 95 Prozent und setzte sich vor Nicole Wego-Engelmeyer mit Facility v. Fürstenball.

Wego-Engelmeyer siegte in der Qualifikation für das Bundeschampionat der sechsjährigen Dressurpferde. Nur Neunen und eine 9,5 erhielt ihr Diaton v. Dimaggio. 2020 war der Hengst das teuerste Pferd in der Preisstatistik der Dressurkollektion der 41. P.S.I.-Auktion. Bei den fünf Jahre alten Dressurpferden konnte sich der Westfale Macchiato unter Greta Heemsoth als Sieger mit fünf anderen Pferden für das Bundeschampionat qualifizieren. Für die Durchlässigkeit erhielt der Hengst von der Station Pape, Hemmoor, die Idealnote 10,0.

Die Ergebnisse aus Redefin finden Sie hier.