Rom: Familiensieg für Whitakers im Nationenpreis

Eigentlich mag er Sand lieber – John Whitaker und Argento in Wiesbaden

Wiesbaden-Biebrich Pfingstturnier 08.06.2014 Springen Preis des Ministerpr‰sidenten: John Whitaker (GBR) und Argento Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 R¸sselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Gesch‰ftsbedingungen (© John Whitaker und Argento in Wiesbaden)

Es ist schon etwas besonderes, wenn drei von vier Reitern einer Nationenpreismannschaft aus einer Familie stammt. Die britische Springreiterdynastie Whitaker könnte sogar ein komplettes Team plus Ersatzreiter stellen. Das war in Rom allerdings nicht nötig. Altmeister John, bald 60 Jahre alt, sorgte für den zweiten britischen Nationenpreissieg in Folge.

Denn vergangenes Wochenende waren die Reiter von der Insel bereits siegreich in La Baule, Frankreich, gewesen. Diesmal kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Weltmeistern aus den Niederlanden. Am Ende hing alles von John Whitaker und Argento v. Arko III ab. Sie mussten fehlerfrei durch den zweiten Umlauf kommen, weil zuvor der jüngere Bruder Michael mit dem zehnjährigen Holsteiner Cassini-Sohn Cassionato einen Zeitfehler mit ins Ziel des zweiten Umlaufes brachten. Da die Holländer schon durch waren und vier Strafpunkte auf dem Konto hatten, wäre jener eine Zeitfehler im Falle eines Abwurfes von John fatal gewesen. Doch der Routinier lieferte wie bestellt, so dass die Briten am Ende mit nur einem einzigen Strafpunkt siegten. Außer John und Michael ritt auch Robert Whitaker, Johns 32-jähriger Sohn, auf dem Colman-Sohn Catwalk (0/4) sowie Holly Gillot mit Dougie Douglas (12/0).

Die Holländer hatten beinahe ihre goldgekrönte WM-Besetzung nach Rom geschickt. Doppel-Weltmeister Jeroen Dubbeldam und Zenith kamen mit jeweils einem Abwurf aus dem nach heftigen Regenfällen in Mitleidenschaft gezogenen Stadion. Maikel van der Vleuten und Verdi waren gewohnt souverän zweimal sauber. Ebenso erging es Jur Vrieling, der hier allerdings anders als in der Normandie nicht den inzwischen verabschiedeten Bubalu, sondern den auch als Deckhengst hoch erfolgreichen Zirocco Blue gesattelt hatte. Gerco Schröder und Cognac Champblanc kamen mit zwei Abwürfen ins Ziel der ersten Runde, die jedoch nicht zählten. In der zweiten blieben sie strafpunktfrei. So schlugen für Holland nur Dubbeldams vier Fehler aus Runde eins zu Buche.

Platz drei ging an die Schweden mit insgesamt acht Strafpunkten. Hier ritten: Douglas Lindelöw auf Udermus v. Odermus R (12/8), Helena Persson auf Bonzai H v. Baloubet du Rouet (4/4), Angelie von Essen mit Jordan II v. Air Jordan (0/0) sowie Henrik von Eckermann im Sattel von Cantinero v. Cash (0/0).

Deutschland hatte kein Team geschickt.