St. Gallen: Belgien siegt, Deutsche Vierte im Nationenpreis

Featurebild Springen

Featurebild Springen (© www.toffi-images.de)

St. Gallen war die erste Station im FEI-Nationenpreis 2015 für die deutschen Teilnehmer. Bundestrainer Otto Becker hatte ein gemixtes Team aus erfahrenen Reitern und Pferden sowie zwei- und vierbeinigen Newcomern zusammengestellt, die gute Nerven bewiesen haben.

Hans-Dieter Dreher auf Embassy II, Mario Stevens mit Brooklyn, Christian Ahlmann auf Epleaser van’t Heike und Ludger Beerbaum mit Chiara bildeten die Equipe, die unter dem Strich auf 14 Fehler kam. Zehn davon sammelten sie im ersten Umlauf, wo Mario Stevens und sein westfälischer Balou du Rouet-Sohn mit sechs Fehlern aus dem Parcours kam und Beerbaum auf seiner Contender-Tochter mit vieren. Die sechs Strafpunkte zählten, da es Christian Ahlmann mit seinem neuen Hengst v. For Pleasure noch ärger getroffen hatte. Er sammelte neun Strafpunkte, nur Hansi Dreher und Embassy II kamen mit weißer Weste aus dem Parcours. Dafür kassierten sie zwölf Strafpunkte in Runde zwei, wo ansonsten sowohl Christian Ahlmann als auch Ludger Beerbaum sauber blieben. Mario Stevens und Brooklyn steuerten vier Fehler zum Gesamtergebnis bei. Damit wurden die Deutschen Vierte.

Der Sieg ging mit neun Fehlern nach Belgien, an Pieter Devos auf Dream of India (5/0), Niels Bruynseels mit Pommeau du Heup (4/1), Jos Verlooy auf Domino (0/0) und Gregory Wathelet mit Conrad de Hus (8/0).

Platz zwei ging in die Schweiz (zwölf Fehler) in der Besetzung Steve Guerdat auf Nino des Buissonnets (4/8), Romain Duguet Quorida de Treho (0/0), Martin Fuchs mit Clooney (0/0) sowie Pius Schwizer mit Amira (aufgegeben im ersten Umlauf, 16 Fehler im zweiten).

Die Iren, die nach der ersten Runde mit null Fehlern klar in Führung gelegen hatten, mussten in der zweiten Runde Fehler einstecken. Shane Breen und Golden Hawk endeten mit null und acht Strafpunkten. Greg PAtrick Roderick und Going Global blieben zweimal strafpunktfrei, Cian O’Connor und Good Luck hatten zweimal kein Glück (4/5) und Bertram Allen und Romanov blieben zwar im ersten Umlauf sauber, hatten aber im zweiten acht Fehler.

In der Nationenpreisgesamtwertung führen nach vier von acht Stationen nun die Belgier mit 250 Punkten vor Frankreich (220), Irland (205) und Italien (155). Deutschland liegt derzeit mit 70 Punkten auf Rang zehn, hat aber noch Chancen, bei den nächsten Turnieren Punkte gut zu machen.