St. Gallen: Großer Preis an Luciana Diniz und Fit For Fun

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Luciana Diniz und Fit For Fun bei den Europameisterschaften 2017 in Göteborg. (© Pauline von Hardenberg)

Der Große Preis des Nationenpreisturniers von St. Gallen ging nach Portugal. Grund zum Jubeln hatten aber auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Hans-Dieter Dreher.

Die für Portugal startende Brasilianerin Luciana Diniz war mit ihrer Hannoveraner For Pleasure-Tochter Fit For Fun die einzige Reiterin, die in beiden Umläufen über 1,60 Meter ganz ohne Strafpunkte ins Ziel kam. Damit war ihr der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Zwei Paare beendeten das Springen mit einem Zeitstrafpunkt aus dem ersten Umlauf: Beat Mändlic für die Gastgeber auf Dsarie und die Britin Harriet Nutall mit A Touch Imperious. Mändli und seine zehnjährige KWPN-Stute, die im Winter schon in den USA für Furore gesorgt hatte, lieferten die schnelle zweite Runde und wurden damit Zweite vor Nutall und ihrem irischen Touchdown-Sohn.

Den schnellsten Ritt in Runde zwei lieferte wieder ein Schweizer: Martin Fuchs. Doch da sein Verdi-Sohn Chaplin im ersten Umlauf einen Abwurf hatte, wurde er „nur“ Vierter. Fuchs kann sich zudem über die gesundheitlichen Fortschritte seines Cracks Clooney freuen, der die Kolik-Operation Anfang April offensichtlich gut überstanden hat und schon wieder die ersten kleinen Kreuze springen darf.

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Zwei deutsche Platzierungen

Das beste deutsche Ergebnis lieferten Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Goja. Der zwölfjährige Belgier v. Wandor van de Mispelaere hatte ebenfalls vier Fehler im ersten Umlauf. Die Zeit im zweiten reichte für den sechsten Platz.

Rang acht ging an Hans-Dieter Dreher im Sattel der zehnjährigen Berlin-Tochter Berlinda, auf die Dreher große Stücke hält. Auch Berlinda hatte einen Klotz in Runde eins.

Ebenso war es übrigens auch Marcus Ehning mit Pret a Tout und Christian Kukuk auf Limonchello ergangen, aber die Zeit der Paare reichte nicht, um sich für den zweiten Umlauf zu qualifizieren. Bei David Will und Deluxe Ilton fielen zwei Stangen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Übrigens: Wir haben mit der Siegerin des Springens über ihre Strategie auf dem Abreiteplatz gesprochen. Diniz sagt unter anderem: Weniger ist mehr. Was sie sonst noch tut, um ihr Pferd möglichst optimal auf den Parcours vorzubereiten, lesen Sie in St.GEORG 5/2018.

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