Olympia: Sandra Auffarth doch nur mit einem Pferd für Tokio

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Sandra Auffarth und Let's Dance im Gelände der CCI4*-L-Prüfung von Boekelo. (© FEI/Libby Law Photography)

Eigentlich war der Plan, dass Sandra Auffarth zwei Pferde mit in die Quarantäne vor Abflug nach Tokio zu den Olympischen Spielen nimmt. Doch daraus wird nun nichts.

In Luhmühlen war Sandra Auffarth mit drei Pferden zu den Deutschen Meisterschaften angetreten. Im Springen startete sie dann nur noch Viamant du Matz, mit dem sie die Silbermedaille gewann. Ihr Nachwuchspferd The Phantom of the Opera kam nicht durch die zweite Verfassungsprüfung, weil sich ein störender Gegenstand unter die Platte des Eisens verirrt hatte, wie der Hufschmied dann laut Auffarth feststellte. Ihren Let’s Dance habe sie nach einem Vorbeiläufer im Cross nicht mehr ins Springen schicken wollen, um ihn zu schonen, weil er ja ohnehin keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung hatte. Aber Bundestrainer Hans Melzer hatte sofort klargemacht, dass der Holsteiner dennoch in die obligatorische Quarantäne vor Abflug zu den Olympischen Spielen gehen sollte.

Doch daraus wird nichts. Sandra Auffarth muss den Lancer II-Sohn, der in Luhmühlen die Dressur seines Lebens ging, zurückziehen. „Nach Luhmühlen hat sich herausgestellt, dass sich ‚Lenny‘ leicht verletzt hat. Der Start in Tokio käme daher zu früh für ihn. Ich werde mich nun voll und ganz auf ‚Mat‘ konzentrieren“, berichtete Sandra Auffarth gegenüber der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Mat alias Viamant du Matz war ohnehin die erste Wahl für den Einsatz in Tokio.