Testturnier für Tokio mit drei deutschen Vielseitigkeitspaaren

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Wie kommen die Reiter und Pferde mit den klimatischen Bedingungen in Tokio (JPN) zurecht? Um diese Frage zu beantworten, findet ein Jahr vor den Olympischen Spielen vom 12. bis 14. August ein Testevent statt. Deutschland ist auch dabei.

Es ist noch ziemlich genau ein Jahr hin bis zu den Olympischen Spielen 2020. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, wenn es um die Medaillen geht, macht sich eine deutsche Abordnung auf den Weg zum Testevent vom 12. bis 14. August. Bei einem CCI3*-S sollen sowohl die örtlichen Gegebenheiten als vor allem auch die klimatischen Bedingungen ausgekundschaftet werden.

Dafür wurden Reiter mit Pferden ganz unterschiedlichen Typs ausgewählt, damit man eine gute Vergleichbarkeit hat: Michael Jung auf dem Halbblüter Wild Wave v. Waterdance xx, Jan Mathias, ein U25-Reiter, auf dem Trakehner Granulin v. Grafenstolz sowie Peter Thomsen mit dem Holsteiner Cool Charly Blue v. Cyber Space.

Der Hinflug geht am 8. August. Am 12. August findet die Dressurprüfung statt. Für das Gelände am Tag darauf werden die Pferde zum Sea Forest Cross-Country Course transportiert. Am 14. August endet das Turnier mit dem Springen, das wieder im Equestrian Park stattfindet. Zwei Tage danach geht es heim nach Deutschland.

DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler sagt: „Wir haben bisher fast immer die Chance genutzt, die Bedingungen vor Ort nicht nur als Zuschauer zu erleben, sondern eben auch unter sportlichen Bedingungen. Dann fallen einem auch Dinge auf, die man so vielleicht übersehen würde. Besonders aber geht es uns darum festzustellen, wie Reiter und Pferde mit dem Klima in Tokio zurechtkommen“, so Peiler, der im kommenden Jahr Chef de Mission der deutschen Reiter in Tokio sein wird. Neben den sportlichen Betreuern sind auch zwei Tierärzte sowie ein Humanmediziner mit von der Partie. Peiler erklärt: „Entscheidend ist für uns weniger das sportliche Ergebnis als vielmehr die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir aus diesem Testevent für das kommende Jahr mitnehmen. Wir wollen so wenig wie möglich dem Zufall überlassen.“

Quelle: FN

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