Hannoveraner Körung: Hengst zukünftig an der Longe

In Zukunft auch für das Körurteil von Bedeutung: Longieren eines Hengstes bei der Hannoveraner Körung

Nun auch die Hannoveraner: Die Präsentation und Beurteilung der Junghengste an der Longe wird ab 2016 zum Körprozedere in Verden gehören. Das haben die Gremien jetzt entschieden.

Bei anderen Pfedezuchtverbänden ist es schon lange Alltag bei den Körungen, in Hannover war das Longieren der Junghengste bislang nur ein freiweilliger Akt im Anschluss an die Verkündung der Körurteile. Also nichts, dass die Entscheidung der Körkommission hätte noch beeinflussen können, sondern ein Kundenservice für potenzielle Käufer.  Das ist ab diesem Herbst anders. Der geschäftsführende Vorstand, die Körkommission und die Sprecher der Hengstaufzüchter des Hannoveraner Verbandes haben bei ihrer Jahrestagung beschlossen, dass das Longieren am Donnerstagnachmittag, also am ersten Tag der Körveranstaltung, nach der Vorstellung auf der Dreiecksbahn stattfinden wird. Um den Zeitplan nicht zu sehr zu strapazieren, wird auf die Schrittringe auf der Dreiecksbahn verzichtet. Details sollen am 11. Mai auf einer großen Hengstaufzüchterversammlung in Verden erläutert werden.
Viele Verbände haben schon seit Jahren das Longieren in ihre Körungen integriert. Die Idee dahinter ist es, dass Reitfperdeeigenschaften sich womöglich an der Longe, mit einer Anlehnung, die anders ist als das, was beim Führen in deutschen Körarenen zu sehen ist, besser erkennen lassen. Viele Käufer legen deshalb schon lange Wert auf eine eigene Beurteilung an der Longe.

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