Westfalen-Körung 2021: 14 Prämienhengste, Weihegold-Enkel v. Escolar wird Siegerhengst

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Westfalens Dressur-Siegerhengst 2021 v. Escolar-Apache (© Reckimedia)

Es war ein qualitativ hochwertiges Dressurlot von 53 Hengsten (fünf waren nicht vorgestellt worden), die sich heute in Münster-Handorf Westfalens Körkommission zur Beurteilung stellten. 36 wurden gekört, 14 davon prämiert, die Hälfte davon nochmal extra herausgestellt. Das F und das E aus dem Landgestüt NRW sind aktuell wie eh und je.

„Einen so starken Jahrgang wie diesen hatten wir schon lange nicht mehr“, fand Zuchtleiter Thomas Münch nach dem Dressurteil der Westfalen-Körung 2021 und man ist geneigt, ihm zuzustimmen.

Insgesamt erhielten 36 Hengste das Prädikat gekört. Ob das noch etwas mit Selektion zu tun hat, mag sich der eine oder andere gefragt haben. Auf eine ähnliche Frage antwortete Münch nach der Körung 2020, die ja unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand: „Die letztendliche Selektion übernimmt doch ohnehin der Markt und der Züchter, nicht der Zuchtleiter oder die Körkommission.“

Getreu diesem Motto war man also großzügig und stellte außerdem 14 Hengste noch einmal gesondert heraus. Wobei auch unter den „nur“ gekörten Hengsten solche waren, die man sich auch noch im Prämienlot hätte vorstellen können.

Zahlenmäßig dominiert wurde das Lot von den Nachfahren des Florestan, auf den knapp ein Fünftel der Hengste im Katalog väterlicherseits zurückgeht. Zwei F-Hengste fielen aus, sechs wurden gekört, zwei prämiert.

Ebenfalls stark vertreten: das E-Blut des Ehrentusch, das ja quasi verschwunden war und nun über Escolar ein Revival erlebt. Aber inzwischen nicht mehr nur über Escolar, sondern auch über dessen Sohn Escamillo, der mit seinem ersten Körjahrgang nicht nur in Westfalen überzeugen konnte. Von acht E-Hengsten gingen fünf auf Escolar und drei auf Escamillo zurück. Einer wurde nicht vorgestellt, sechs E-Hengste erhielten das Prädikat gekört, zwei wurden prämiert. Und einer zum Siegerhengst gekürt.

Der Siegerhengst – Weihes Erbe

Manchmal bringt die 13 eben auch Glück. Das war nämlich die Kopfnummer des neuen westfälischen Siegerhengstes v. Escolar-Apache-Don Schufro, der seine Karriere dort fortsetzt, wo er zur Welt kam: auf dem Krüsterhof der Familie Hinnemann in Voerde. Der Braune, der auf den Namen Extragold getauft wurde, war nicht verkäuflich.

Nicht nur, aber auch wegen seiner mütterlichen Referenzen empfahl sich der Hengst als Champion 2021. Seine Großmutter ist Isabell Werths Mannschaftsolympiasiegerin, ehemalige Europameisterin und dreifache Weltcup-Siegerin Weihegold. Sie stand ja eine ganze Weile zur Ausbildung bei der Familie Hinnemann. Aus dieser Zeit stammt ihre Apache-Tochter Aweih, wegen der es einen Rechtsstreit zwischen der Familie Hinnemann und Weihegold Besitzern Christine Arns-Krogmann gegeben hatte. Aweih legte einen weit überdurchschnittlichen Stutenleistungstest ab, ging dann aber erst mal in die Zucht. 2019 brachte sie dann den neuen Siegerhengst zur Welt, gewann im selben Jahr ihre erste Dressurpferdeprüfung Klasse A und wurde bei ihrem zweiten Turnierauftritt, einer Dressurpferdeprüfung Klasse M, Dritte.

Ihr Sohn ist ein sehr kurzes, abgedrehtes Pferd. Oder um es mit Zuchtleiter Thomas Münch zu sagen: „ein mittelrahmiger Hengst, der groß gewachsenen Stuten guttut“. Was er hoffentlich auch weitergibt, sind sein Takt, der energische und doch leichtfüßige Abdruck und überhaupt die Elastizität seines Körpers mit viel Schulterfreiheit. Im Schritt gibt es sicherlich Pferde mit mehr Vor- und Übertritt, doch im Vergleich zu anderen war das mehr als ausreichend. Thomas Münch lobte auch die Lockerheit des Braunen an der Longe. „Wenn wir heute auf ganz hohem Niveau jammern möchten, dann war er heute in der letzten Freilaufpräsentation etwas festgehalten.“

Die Freude beim Team Krüsterhof konnte die kleine Einschränkung nicht trüben. Zumal die Hinnemänner noch ein weiteres Mal Grund dazu hatten: die WM-Finalisten Belvedere DB und Ellis, die hier ebenfalls auf Station stehen, wurden mit dem Namenszusatz „NRW“ geadelt.

Die weiteren Prämienhengste auf dem Endring

Insgesamt wurden 14 Hengste prämiert, von denen inklusive des Siegers sieben auf den Endring kamen. Wir stellen sie in der Reihenfolge ihrer Kopfnummern vor.

Katalognummer 12, Escaneno v. Escamillo-Veneno-Ravallo (Z.: Tobias Schult) 

Auch die Katalognummer zwölf hätte einen würdigen Siegerhengst abgegeben. Hier war Newcomer Escamillo der Vater, der ja in Verden den teuersten Hengst stellte. Auch hier ist die Großmutter eine besondere Stute, und auch hier hieß es: unverkäuflich, der Hengst mit Hannoveraner Brand im Papier bleibt im Züchterstall und soll unter dem Namen Escaneno Karriere machen. Der Züchterstall und zugleich die zukünftige Wirkungsstätte des Hengstes ist in diesem Fall der Hof der Familie Schult in Hünxe, wo vor vielen Jahren die Stute Reine Freude in Kombination mit Fidermark ein Hengstfohlen namens Fidertanz zur Welt brachte. Der ist bekanntlich aktueller Hengst des Jahres in Hannover und längst einer der wichtigsten F-Stammhalter. Fidertanz‘ Mutter Reine Freude ist über ihre Veneno-Tochter Vaiana die Großmutter dieses frisch gekürten Reservesiegers. Das Ergebnis dieser Anpaarung überzeugte in jeder Hinsicht.

Ganz viel Takt, gut hinten herangeschlossen, immer gut getragen, und dabei stets locker und doch stabil über die Oberlinie arbeitend zog der noble Braune mit dem intelligenten Auge seine Kreise in der zu etwa zwei Dritteln gefüllten Halle des Westfälischen Pferdestammbuchs. „Ein Prachtkerl von Hengst“, fasste Thomas Münch den Eindruck, den der Braune in Münster hinterließ, passend zusammen.

Katalognummer 24 v. For Romance-De Niro-Frühlingsrausch (Z.: Ludger Wigger-Pieper)

Ein bunter Fuchs mit Blesse und vier weißen Beinen, der auf den ersten Blick noch sehr jugendlich daherkommt, aber dessen ausgeprägte Gelenke und insgesamt großzügig angelegte Partien zeigen, wo er einmal hinwachsen wird. Dabei steht er klar im Rechteckformat und stellt so einen wohltuenden Kontrast zu dem ja inzwischen häufig anzutreffenden Quadratpferd dar, bei dem man sich mitunter fragt, wo da noch ein Sattel mit Reiter auf den Rücken passen soll, ohne dass es dem Pferd in der Niere weh tut. Das bedeutet aber nicht, dass dieser Fuchs unmodern sei, im Gegenteil. Er bewegte sich ausgesprochen kraftvoll, rhythmisch und im Gleichmaß bergauf. Dazu hatte er einen Schritt mit viel Raumgriff. Auf der anschließenden Auktion wechselte der Hengst für 230.000 Euro den Besitzer.

Katalognummer 28 v. Franklin-Rock Forever-Florestan (Z.: Hendrik Schulte-Märter)

Auch aus diesem seit Generationen im Züchterstall gepflegten Mutterstamm kommen zahlreiche prämierte Hengste und Stuten, Grand Prix-Pferde etc. Der westfälische Stamm trifft hier auf den KWPN-Hengst Franklin. Herausgekommen ist ein Brauner mit viel Übersicht, majestätisch im Habitus, bedeutend im Auftreten, sehr ausbalanciert auf der Acht (die ansonsten sehr eng war und vielen Hengsten Probleme bereitete, was aber den Pferden nicht vorzuwerfen war), mit Bereitschaft zurückzukommen, und dann auch wieder groß zu werden – sehr groß. Und das nicht nur in Trab und Galopp, sondern auch im Schritt. 410.000 Euro war der Hengst seinen neuen Besitzern aus Deutschland wert.

Katalognummer 38 v. Janeiro Platinum-Sir Donnerhall-Arpeggio (Z.: Mirjam-Mathilde Drenth, NED)

Gewissermaßen mit Vorschusslorbeeren war dieser charmante Sohn des in den Niederlanden hoch gehandelten Sezuan-Sohnes Janeiro Platinum nach Münster gekommen. Der hübsche Fuchs (der ein Schweiftoupet trug), eigentlich in Oldenburg eingetragen, ist ein Halbbruder zum 2019er-Siegerhengst Dynamic Dream, der ja zumindest seine Karriere unter dem Sattel vorzeitig beenden musste. Das soll seinem Bruder nicht so ergehen. Er wirkt noch sehr zart und jugendlich und bei seinem Hinterbein fragte man sich, ob das noch fleißig und energisch oder schon exaltiert ist. Aber er fußte stets gut herangeschlossen unter den Schwerpunkt. Obwohl recht hektisch auf dem Schrittring – der auch wirklich eng war für neun Hengste – war zu sehen, dass der Fuchs durchaus einen guten Schritt hat, wenn er zum Schreiten kommt.

Die Frage nach dem Hinterbein war für die Körkommission klar zu beantworten. Wie Thomas Münch die Vorzüge des Hengstes zusammenfasste: „Unheimlich natürliche Bewegungsabläufe, solides, korrektes Fundament, ganz viel Charme und Überguss.“ Die Kunden sahen’s genauso: 360.000 Euro Zuschlagspreis an deutsche Kunden, die vor Ort mitgeboten haben.

Katalognummer 53 v. Vitalis-Fidertanz-Sandro Hit (Z.: ZG Werth)

Dänemark ist die neue Heimat der 940.000 Euro teuren Preisspitze der NRW-Körung 2021, ein dezent gezeichneter Brauner v. Vitalis-Fidertanz, der schon alleine aufgrund seiner 1,75 Meter Stockmaß eine imposante Erscheinung ist. Der Eindruck verstärkte sich heute noch, als der Hengst sich in Bewegung setzte: kraftvoller Antritt, ganz viel Raumgriff, Schulterfreiheit, dabei geschmeidig und erhaben. Im Galopp super unterm Schwerpunkt, im Schritt mit ausreichendem Raumgriff ausgestattet. Definitiv ein besonderes Pferd, das auch in Sachen Interieur nach seinem Vater zu kommen scheint.

Wer hier nicht zum Zuge kam in der Auktion, konnte übrigens bei der Katalognummer 54 mitbieten, auch dies ein Vitalis-Sohn in Kombination mit F-Blut, hier Florestan selbst (Z.: IB Berger). Der statiöse Braune stand seinem Halbbruder in Sachen Bewegungsqualität kaum nach, wurde zwar nicht prämiert, war aber trotzdem 150.000 Euro teuer.

Überhaupt das V-Blut, es ist aus der Zucht ja nicht mehr wegzudenken, und auch heute wurden alle vier Vertreter des Vivaldi-Blutes über Vitalis gekört. Dass die Kinder des ehemaligen Burg-Pokal Siegers auch im großen Sport bestehen können, zeigte ja unter anderem bereits Fabienne Müller-Lütkemeiers Valesco als er beim CHIO Aachen zum Shooting Star avancierte.

Einer Karriere auf dem Viereck dürften auch die beiden weiteren Vitalis-Erben entgegensehen, die heute in Münster gekört wurden. Das war zum einen ein Enkel über den ehemaligen Vize-Weltmeister der jungen Dressurpferde, Gestüt Vorwerks Villeneuve. Der steht ja bei Dorothee Schneider in Ausbildung und wurde auf dem Weg zur WM-Medaille von Schneiders damaliger Bereiterin Laura Strobel begleitet. Weil sie ihren Hengst so toll präsentiert hat, schenkte Besitzerin Sissy Max-Theurer Strobel einen Freisprung von Villeneuve. Das Ergebnis tanzte heute in Münster-Handorf durch die Halle, ein bunter Brauner, der überzeugte und letztlich für 105.000 Euro zugeschlagen wurde.

Der gekörte Vitalis Nummer vier ist mit einer Poetin-Schwester als Mutter hochinteressant gezogen. Verantwortlich für die Anpaarung war Klaus Tuchen aus Grabow. Ausgestellt wurde der Oldenburger von der Reesink Pferde GmbH, wo man sich über einen Zuschlagspreis von 160.000 Euro freuen konnte.

Katalognummer 58 v. Zoom-Status Quo-De Niro (Z.: Franz-Josef und Ivonne Woltring)

Wer bunte Füchse mag, wird diesen hier lieben! Hochweiß gestiefelt mit breiter Blesse setzte der Sohn von Helen Langehanenbergs Zoom sich mit groß angelegtem Bewegungsablauf in Szene. Zudem überzeugte er im Schritt. Wie Münch es ausdrückte: „Gäbe es einen Schrittsieger, wäre er es geworden.“

Ebenfalls prämiert

Die Hengste, die zwar prämiert wurden, aber nicht auf dem Endring liefen, waren die folgenden:

Katalognummer 3 v. Benicio-Vivaldi-Ferragamo (Z.: ZG Georg und Leonie Kellerwessel)

Ein nobler Funkelfuchs mit wenigen Abzeichen (und einem Schweiftoupet), der sich gut ausbalanciert auf der Acht präsentierte, die Oberlinie gut gebrauchte und im Hinterbein genügend repetierte. Unter dem Namen Be My Dancer wird dieser Benicio-Sohn – der übrigens diesmal mit nur zwei Nachkommen vertreten war, ohnehin gab es nur drei „Belissimos“ – seine Karriere an der Seite seines Vaters auf der Station Beckmann beginnen.

Katalognummer 17 v. Escolar-Vitalis-Lord Loxley (Z.: Leo Hermanns)

Ein bergauf konstruierter Brauner, der sich seinem Exterieur entsprechend auch so bewegte. Dabei war er von hinten stets gut herangeschlossen und genügend elastisch. Die Körkommission lobte besonders den Auftritt an der Longe, wo der Hengst sich mit viel Takt und schon gut an die Hand heranziehend präsentiert habe. Kunden aus Deutschland investierten 106.000 Euro in den Hengst.

Katalognummer 26 v. For Romance-Franziskus-Florestan (Z.: Ulrike Walloch)

Dreimal F hintereinander im Pedigree. Herausgekommen ist ein eleganter Brauner mit wenig Abzeichen (hinten zweimal halbhoch gefesselt), stabilem Fundament, großen Partien und entsprechender Übersetzung in der Bewegung. Er benutzte seinen Hals wirklich als Balancierstange und zeigte sich stets locker über den Rücken. Im Schritt wünschte man ihm allerdings mehr von dem Raumgriff, den er in den schwunghaften Gangarten an den Tag legte. Er wird seine Karriere bei seinem Aussteller fortsetzen, dem Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen.

Kat. Nr. 31 v. Franziskus-Rock Forever-Ferragamo (Z.: Hermann Rosenbaum)

Der noch etwas kantige Braune ist der Vollbruder zu Franz Joseph Jun. und wurde von der Familie Holkenbrink präsentiert, wo ja auch sein Bruder und sein Vater wirken. „Edel aufgemacht, gut dreigeteilt, gut ausgeprägte Gelenke, mit ganz viel Adel und Guss überzogen“, fasste Thomas Münch seinen Eindruck zusammen. Auf der Auktion brachte der Hengst 110.000 Euro und ging ins Gestüt Bonhomme.

Katalognummer 37 v. Indian Rock-Negro-Don Schufro (Z.: B. Roerink, Niederlande)

Einer von drei Hengsten der Familie Rothenberger, die allesamt gekört wurden. Aber eine Prämie erhielt nur dieser dunkelbraune Indian Rock-Sohn, der sich im Trab durch ganz viel natürliche Kadenz auszeichnete, dabei locker im Ablauf war, aber gleichzeitig stabil genug mit Takt ohne Ende (Münch: „Im Trabablauf kaum zu übertreffen“). Im Galopp bewegte er sich auf der Acht häufig im Kreuzgalopp, was aber auch der Enge geschuldet gewesen sein mochte. Leider kam der Hengst im Schritt heute nicht zum Schreiten. Schwer zu sagen, ob es in anderer Atmosphäre anders aussieht, aber heute trat er gerade mal in die Spur der Vorderhufe. Der Hengst war nicht verkäuflich.

Katalognummer 39 v. Jovian-Belissimo M-D’accord (Z.: Volker Schmale-Steinkamp)

Ein hübscher Brauner, der  sich sehr locker und hoch elastisch durch die Gelenke bewegt, aber mehr Vortritt über den Rücken nach haben könnte. Was wohl auch daran liegt, dass er sich in der Halsung recht stolz präsentierte. Der Stall Helgstrand, wo ja auch Vater Jovian wirkt, stellte den Braunen vor und wird ihn vorerst auch behalten.

Katalognummer 45 v. Secret-Dresemann-Florestan (Z.: Uta Rosemann)

Der „Neffe“ von Ingrid Klimkes Dresden Mann – die Mutter Dresden Doll ist eine Vollschwester zu dem internationalen Grand Prix Pferd. Ihr Secret Sohn ist ein Rappe, der in seiner Jacke an seinen Vater erinnert, aber schlanker daherkommt mit langen Linien. In der Bewegung zeichnete er sich durch ein ungemein fleißiges Hinterbein aus. Leider Lange Linien, in der Bewegung, mit viel Fleiß im Hinterbein, aber eher festem Rücken, leider kam er heute nicht ganz zur Losgelassenheit, aber man konnte dennoch erkennen, warum die Körkommission ihn für ein „Dressurpferd par excellence“ hält. Das fanden wohl auch die Kunden. Der Hammer fiel bei 151.000 Euro.

Ebenfalls erwähnenswert ist auch die Katalognummer 43 v. Qaside MD-Captain Fire-Power (Z.: Sascha Hahn). Dieses Jahr brachte dieser Braunisabelle Farbe ins Spiel der Münster’schen Körung. Aber nicht nur deshalb war er ein Hingucker. Er präsentierte sich mit sehr viel Übersicht, einem kraft- und schwungvollen Bewegungsablauf mit genügend Stabilität im Körper, viel Schulterfreiheit und schon gut in der Balance. Im Schritt wirkte er zunächst sehr hektisch, aber man sah, dass er durchaus genügend Schritt hat.

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Ab morgen haben übrigens die Springhengste in Münster-Handorf das sagen. Die Körergebnisse stehen am Mittwoch fest. Den Zeitplan, eine Übersicht der bereits gekörten Hengste und alle weiteren Informationen finden Sie hier: www.westfalenpferde.de.