EM Göteborg: Die EM-Entscheidung der Dressurreiter im Liveticker

pvh-170822-gothenburg-7611_

Ein Pferd, "das alle schlagen kann", weiß sein Reiter: Sönke Rothenbergers Van Gogh-Sohn Cosmo. (© Pauline von Hardenberg)

Ab jetzt wird es ernst bei den Europameisterschaften der Dressurreiter in Göteborg. Es geht um Gold für Deutschland. Wir berichten von den wichtigsten Ritten im Live-Ticker.

21.53 Uhr 

Unfassbar, sie hat es gemacht, Und wie! Mit einem Abstand von mehr als vier Prozent haben Isabell Werth und Weihegold den Grand Prix gewonnen und damit Deutschland das Mannschaftsgold gesichert. Allerdings war das auch schon vor Isabell Werths Ritt Deutschland nicht zu nehmen. Die Stute, die der erfolgreichsten Dressurreiterin aller Zeiten ihren dritten Triumph im Weltcup beschert hat, die sie in Aachen zum Sieg im Großen Dressurpreis getragen hat und die die Nummer eins der Welt ist, bekam 83,743 Prozent für eine nahezu perfekte Runde.

Lediglich ein kleiner Taktfehler bei X in der ersten Trabverstärkung unterlief dem Paar (7,0), dann gab es nur noch Gänsehaut. Gute Trabtraversalen, perfektes Halten bei C und sicheres Rückwärtsrichten (7,4), die erste Passage und die erste Piaffe ließen die Beurteilungen nach oben schnellen. 8,7 für die Passage, 8,4 für die Piaffe. Und das war erst der Anfang! Der Schritt gelang ergiebig und schreitend, vorher war das erste Mal die 81 Prozent auf dem Scoreboard erschienen. Dreimal schnaubte Weihegold in der zweiten Piaffe ab, ohne auch nur den geringsten Taktverlust. Mit einem super exakten angaloppieren bei E ging es weiter. Dann gelang alles: Zweierwechsel, sicher und gut eingeteilt (8,1). Präzision und Perfektion im starken Galopp und dem fliegenden Galoppwechsel direkt bei Punkt K – Isabell Werth wollte keine Punkte liegen lassen. Sichere Zickzack-Traversalen,  Einerwechsel mit gutem Raumgewinn (8,0), eine Links-Pirouette fürs Lehrbuch (9,0) wurden nur noch getoppt von der letzten Linie: Passage (9,1) und dann nach einer Gänsehaut-Piaffe (9,3) fingen das Publikum spontan an im Takt der letzten Passage (9,2) mitzuklatschen. Weihe genoss es sichtlich. Unfassbar!! 83,743 Prozent Deutschland hat damit nach dem vorläufigen Ergebnis mit über zwölf Punkten Abstand (!) die Mannschaftseuropameisterschaft gewonnen.

21.37 Uhr 

Cathrine Dufour Atterupgaards Cassidy v. Caprimond, die amtierenden dänischen Meister waren das Paar, über das im Vorfeld wohl am meisten spekuliert worden war. Würde sie eine Einzelmedaille schaffen? Mit dem Caprimond-Sohn, den sie schon als Juniorin auf Championaten erfolgreich geritten hatte? Das wäre dann eine jener kleinen Sensationen im Dressursport, die beweisen würde, dass Geld viel, aber doch nicht alles ist und der Erfolg nicht nur kaufbar ist. Schönes Reiten ist nun länger schon hoch im Kurs, die Sjef Jansen-Schülerin Jorinde Verwimp aus Belgien kam mit Tiamo auf 71,286 Prozent. So gab es viele, die Dufour die Daumen drückten. Und sie musste liefern, um den Schweden die Silbermedaille streitig zu machen.

Die beiden begannen fließend und harmonisch, starker Trab (7,9). Gut gestellte und gebogene Traversalen. Das Pferd war zu jeder Zeit immer im Bergauf das Genick als höchster Punkt mit leichter Anlehnung In der ersten Piaffe zeigte sie schon bald zu viele Tritte auf der Stelle, aber nach 15 fand sie den flüssigen Übergang in die Passage (8,0). Nach dem starken Schritt zeigte der Durchschnittswert 77,81Prozent, Platz zwei. In den Zweierwechseln schnaubte der hübsche Fuchs einmal zufrieden ab, den starken Galopp ritt die Dänin nicht auf volles Risiko. Den 15 fliegenden Galoppwechseln von Sprung zu Sprung folgten sehr zentrierte Pirouetten. Wie per Metronom eingetaktet ging der Fuchs auf der letzten Mittellinie in Passagen und Piaffen. Nahezu während des gesamten Ritts war das Pferd in guter Silhouette, lediglich in den Piaffen rutschte er manchmal leicht hinter die Senkrechte mit der Nasenlinie. 78,314 Prozent.

21.24 Uhr 

Patrik Kittel ritt bei der Heim-EM den Oldenburger Delaunay v. Dr. Doolittle, sein zweites Pferd neben der Stute Deja. Doch auch mit dem Braunen hat er auch schon international hat gewinnen können. Der Auftakt verlief verheißungsvoll für die Equipe Sverige. Gut 74 Prozent nach den ersten Lektionen. In der ersten Piaffe schwankte der Wallach deutlich (7,4) und trat hinten breit. Aber die Übergänge gelangen und wurden gut bewertet. In der Passage brauchte Delaunay immer erst ein paar Tritte, bis er hinten aktiv unterfußte, die zweite Piaffe war noch schwankender (7,4) als die erste. In den Zweierwechseln tauchte das Pferd ab, das Genick war deutlich zu tief. Nach den Einerwechseln (6,1) kamen Pirouetten, in denen man sich mehr Energie gewünscht hätte. Zum Abschluss zeigte das Paar eine deutliche Rückwärtstendenz in der Piaffe (6,8). 73,829 Prozent 

21.15 Uhr 

Oh dear! Ein Pferd nicht fit und eines, Spencer Wiltons Super Nova II, im Galopp total von der Rolle – das Jahr eins nach dem Abschied von Valegro ist kein leichtes für das Team aus dem Vereinigten Königreich. Carl Hester und Nip Tuck v. Don Ruto mussten also die Kohlen aus dem Feuer holen. Die Kohlen, die in diesem Fall eine Teammedaille hätten werden sollen. Hester und sein statiöser KWPN-Wallach, eher ein Kürspezialist, mussten also maximal performen. Aber mehr für das eigene Fortkommen als für einen Platz auf dem Podium der Mannschaftswertung.

Zum Auftakt der Aufgabe guckte Nip Tuck ein wenig an der kurzen Seite. Sein starker Trab, 6,6, haut niemand aus den Socken, das war auch heute so. Das Rückwärtsrichten war gegen die Hand und der Wallach ließ vorne die Beine stehen, während das Hinterteil zurücklief, 4,9.  Sah aus wie ein Diener, oder ein „Bückling“. Die Queen wäre wohl kurz davor, das „Annus horribilis dressuribus“ auszurufen.

Erst die erste Piaffe und Passagen verhalfen dem Notendurchschnitt den Sprung über die 70 Prozent. Vor dem Angaloppieren war der Wallach etwas gespannt im Hinterbein in der Passage. In den Zweierwechseln (8,0), der Zickzack-Traversale (8,1) und den fliegenden Wechseln (8,1) sowie den Pirouetten konnte der Brite dann endlich das machen, was er sich für sein erstes Championat im Alter von 50 Jahren sicherlich vorgenommen hatte: punkten! 74,914 Prozent, nicht gerade streng bewertet.

 21.00 Uhr

Dies ist nicht das Jahr der Niederländer. Im Tagesrhythmus musste der Dachverband KNHS Krankmeldungen veröffentlichen. Von der Favoritenrolle sind die Titelverteidiger also weit weg gewesen. Da hat sich niemand aus dem Oranje Team irgendwelchen Illusionen hergeben. Als dann auch noch Madeleine Witte-Vrees mit dem imposanten, aber noch jungen Cennin in der zweiten Hälfte der Prüfung einen Einbruch erlitt (71,643 Prozent), war auch die letzte theoretische Chance auf Teambronze eigentlich ausgeträumt. Edward Gal musste als letzter Niederländer an den Start mit Voice v. De Niro, den er schon beim Weltcupfinale in Omaha geritten hatte. Schon beim Einreiten war der Wallach zu eng im Hals, bremste zum Gruß über Trab. In den Ecken gab es mitunter Taktfehler im Trab. Halten und Rückwärtsrichten war gut und flüssig. Die zweite Piaffe hatte deutlich zu wenig Tritte. Die fliegenden Galoppwechel zu zwei Sprüngen wurden mit 7,8 bewertet, in der Galoppverstärkung ging das Pferd komplett unverändert in der Halseinstellung und in den Einerwechseln gab es nach gut der Hälfte der geforderten 15 Sprünge einen Fehler (4,6). Auch die letzte Piaffe hatte nur acht Tritte – so etwas vor den Richtern. Im Fall von Edward Gal dann trotzdem noch eine 6,7 im Durchschnitt, Promi-Judging wird wohl immer ein Thema bleiben. 72,549 Prozent

20.54 Uhr

Victoria Max-Theurer und Blind Date waren die letzten Starter für Österreich. Die Breitling-Tochter, „Beate“ genannt, entwickelte im Verlauf der Prüfung etwas mehr Energie. Am Anfang hätte man sich mehr „Go“ gewünscht. Im Galopp wirkte sie frischer, versprang dann aber am Ende der Diagonalen die Zweierwechsel. Auch zu Beginn der Einerwechsel zündete die Hannoveraner Stute nicht auf die erste Hilfe. Ein nächster Fehler schlich sich im fliegenden Wechsel zwischen den Pirouetten ein. Die letzte Piaffe war die beste der drei gezeigten. Es war das achte Mal, dass „Vici“ an Europameisterschaften teilgenommen hat. 67,557 Prozent, da war sicherlich mehr eingeplant.

Die Schweizer hatten Pech. Eine Teamreiterin wurde gestern abgeläutet, weil Blut im Maul des Wallach Darko of De Niro von Chefrichterin Dr. Evi Eisenhardt entdeckt worden war. Das stärkste Paar der vergangenen Jahre im Alpenland musste als letzte Eidgenössin ins Viereck. Marcella Krinke Susmelij ritt ihre sechsten Europameisterschaften. Diesmal mit Smeyers Molberg, einem Skandinavier, ein dänischer Wallach mit etlichen Jahren Championatserfahrung. Der Braune hatte beim Gruß schon schlecht gestanden, so dass sich die routinierte Reiterin von 55 Prozent hocharbeiten musste. Das gelang ihr vor allem in der Galopptour, aber ein Fehler in den 15 Einerwechseln warf sie dann erneut zurück. 68,843 Prozent.

Hoch bewertet wurde in der Zwischenzeit der Spanier Jurado Severo Lopez mit dem Hannoveraner Deep Impact v. De Niro. Obwohl das Pferd eigentlich durchgängig passage-ähnliche Tritte zeigte und kaum einmal mehr als fünf Meter im Gleichmaß ging. Gerade Takt und Rückentätigkeit sollten doch eigentlich zählen. Technisch steuert der Spanier, der in Deinsten des dänischen Pferdehändlers Andreas Helgstrand steht, den Wallach geschickt durch die Prüfung. 72,371 Prozent.

17.39 Uhr

Aber dann! Sönke Rothenberger und Cosmo. Dritte Starter für Deutschland, Sönkes EM-Debüt bei den Senioren. Im Pony- und Nachwuchslager hat er ja, wie seine Schwestern, jede Menge Championatserfahrung – und seine Eltern, nicht zu vergessen.

Nach der Leistungen von Balve und Aachen war die Frage: Wie weil Prozent würde er schaffen? Vielleicht sogar die 80-Prozent-Marke knacken? Das wäre das erste Mal in der Karriere. Cosmo trabte über die erste Diagonale wie ein junger Gott: 86 Prozent! Dann gab es eine kleine Störung nach der Linkstraversale und das Rückwärtsrichten war zögerlich.  Passagen und die erste Piaffe waren gut. Der starke Schritt gelassen, mit ausreichend Übertritt (7,4). Herrliche zweite Piaffe, schwingend über den Rücken, der schweif locker pendelnd – Dressur vom Feinsten. Beim Angaloppieren machte sich der Van Gogh-Sohn minimal frei, war aber dann gleich wieder bei seinem Reiter. Auf die fliegenden Galoppwechsel zu zwei Sprüngen gab es im Durchschnitt eine 9,1! Die Zickzack-Traversalen endeten etwas spät, in den Einerwechseln unterlief dann leider ein Fehler. Die Pirouetten waren gut, der Übergang vom Galopp zum versammelten Trab kam recht spät aber noch rechtzeitig, der starke Trab über die Diagonale dann wieder sehr gut. Am Ende schenkte das Paar den Zuschauern eine Mittellinie mit Passagen, einer tollen Piaffe bei X und einer kadenzierten Schlusspassage, die allein schon den Eintritt ins Ullevi Stadion Wert war. 78,434 Prozent – es wäre ohne den Patzer in den Einern und den kleinen Unsicherheiten sicherlich eine 81- bis 82-Prozent-Runde geworden. Aber man muss ja auch noch etwas im Tank haben für die Weltmeisterschaften in Tryon im kommenden Jahr!

17.30 Uhr

Die erfahrenste Kombination aus der dänischen Abordnung ging mit Anna Kasprzak und Donnperignon als dritte Teamstarter ins Viereck. „Pepe“ ist 18 und hat in Aachen gute Form gezeigt. Nachdem Anna Zibrandtsen mit Arlando gut vorgelegt hatte, war es nun an der nächsten Millionärstochter Ehre für Dänemark einzulegen. Kasprzak war stets bemüht, die Nase des Donnerhall-Sohns vor der Senkrechten zu halten. In den Trabtraversalen verkantete er sich leicht. Wie erwartet konnte das Paar in seiner Vorzeigelektion Passage punkten, die Piaffe, meist nicht so schokoladig, gelang. Nach dem ersten Drittel der Aufgabe lag das Paar bei knapp 74 Prozent. Das Angaloppieren geschah erst viele Meter nach E, die Zweierwechsel legte Kasprzak frisch an, begann aber zu spät, so dass der letzte Wechsel gerade noch am Punkt H stattfand. Ein Fehler in den Zickzak-Traversalen drückte die Note, flüssige 15 Galoppwechsel von Sprung zu Sprung hoben sie wieder, die Pirouetten (8,0) auch. Was toll zu sehen war: Wie frisch „Pepe“, der 2010, also vor sieben Jahren, unter Christoph Koschel bei den Weltmeisterschaften in Kentucky am Start für Deutschland war, mit seinen 18 Jahren im Viereck ging. 73,343 Prozent

17.21 Uhr

Sie war die Überraschung des CHIO Aachen: Die Schwedin Therese Nilshagen, die bei Klaus Balkenhol trainiert und den Oldenburger Deckhengst Dante Weltino OLD v. Danone aus dem Dressurpferdeleistungszentrum Lodbergen ritt. Bei Olympia war der Rappe ausgefallen, in Thereses Heimatland nun also das Championatsdebüt der beiden. Der Hengst trabte über die erste Diagonale, als wolle er alles für seine Reiterin geben. Die Traversalen wurden mit über Acht bewertet, das Rückwärtsrichten ist nicht seine Lieblingslektion. Bis zum starken Schritt lag das Paar mit 74,8 Prozent an zweiter Position. In den Piaffen hätte man sich etwas mehr Eigenenergie gewünscht. Dann kam ein Patzer: In den Zweierwechseln sprang der Rappe immer wieder Wechsel von Sprung zu Sprung. Die eigentlichen Einerwechsel und die Zickzack-Traversalen gelangen dann wieder gut (7,8). Auch die stark gesetzten Pirouetten halfen der Note und beim letzten straken Trab ging ein Raunen durch die Tribüne. Die letzte Piaffe bei X war gut am Punkt, die Passage nicht ganz bis zum Schlussgruß durchgehalten. Der Jubel des schwedischen Publikums brandete sofort auf. 74,414 Prozent – wichtige Punkte für das schwedische Team, zumal ja der Brite Wilton unter Form gegangen war.

17:12 Uhr

In Rio noch die Nummer vier, hat sich der Brite Spencer Wilton mit dem De Niro-Sohn Super Nova II mittlerweile fest etabliert in der britischen Equipe. Was dem riesengroßen Wallach an Schönheit und Charme fehlt, das macht er durch gutes Gerittensein wett. Das Pferd arbeitete stets über den Rücken, zeigte gute Rahmenerweiterung in den Verstärkungen, piaffierte und passagierte gehorsam und gleichmäßig. Auch in der Galopptour begann das Pferd zunächst losgelassen, doch dann kamen Spannungen auf. In Folge misslang nahezu jede Lektion: Die Serienwechsel waren unter Spannung, die Zickzacktraversalen mit falschen Sprungzahlen, in der Linkspirouette fiel der Wallach komplett aus, anstatt wieder anzugaloppieren passagierte er, da war richtig der Wurm drin. Und die sichere Führung im 77-Prozent-Bereich war futsch. Da half dann auch die Bilderbuch-Piaffe zum Abschluss nicht mehr. Bitter, weil nach dem Ausfall von Gareth Hughes jeder der verbleibenden drei britischen Ritte zählt. 72,086 Prozent.

17.03 Uhr

Die dritte Teamreiterin der niederländischen Equipe, Madeleine Witte-Vrees, begann mit dem Hengst Cennin stark: Imposanter starker Trab, in den Trabtraversalen etwas früh angekommen. Sehr gutes Rückwärtsrichten, beim Antraben aus dem Rückwärts aber leicht passageartige Tritte im Vorderbein: In der Passage hat der Fuchs generell vorne ganz viel Ausdruck, das Pferd mit der Nase vor der Senkrechten, der Unterarm hoch, aber hinten fehlen Abdruck und Energie. Sehr guter starker Schritt (8,4). In der Piaffe verlor den Fuchs manchmal die Kraft und er tauchte vorne ab, er blieb aber sehr gleichmäßig auf der Stelle und zeigte gute Übergängen in die Passage. Auf leicht schwankende Zweierwechsel folgte ein guter starker Galopp. Dann leichter Fehler zum Ende der Zickzack-Traversale. Dann ging es fehlerhaft weiter. Die Einerwechsel misslangen, in der Linkspirouette fiel der Vivaldi-Sohn aus. Auch wenn er am Ende noch mal punkten konnte, verlor er die Führung, die er zwischenzeitlich inne hatte, dann doch durch diese Patzer und landete am Ende bei 71,643 Prozent.

 

 

St.GEORG GRATIS LESEN!

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist! Das bietet der
St.GEORG Newsletter. Jetzt abonnieren und Sie erhalten eine Ausgabe
St.GEORG als ePaper gratis - zum immer und überall lesen.