Fót: Kittel vor von Bredow-Werndl in der Weltcup-Kür, Luxemburger Sieg im Special

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Patrik Kittel auf Delaunay beim Weltcup-Finale 2019. (© Pauline von Hardenberg)

Nach dem Grand Prix waren Patrik Kittel und Delaunay auch in der Kür des Weltcup-Turniers von Fót in Ungarn nicht zu schlagen. Im Special musste sich Kittel mit Newcomer Eddieni allerdings hinten anstellen.

Sieger des Grand Prix Special wurde der ehemalige Balkenhol-Schüler Nicolas Wagner aus Luxemburg auf seinem Quaterback-Sohn Quater Back Junior. Mit 72,489 Prozent verwiesen sie die Grand Prix-Sieger Patrik Kittel (SWE) und Eddieni auf Rang zwei. Der Johnson-Sohn wurde mit 71,660 Prozent bewertet. Über Rang drei konnte sich Lisa Müller auf Dave freuen, ihrem Lehrpferd, mit dem sie zunehmend erfolgreich unterwegs ist, heute mit 71,553 Prozent.

Für Kittel und den zehnjährigen KWPN-Wallach Eddieni ist Fót das erste gemeinsame Turnier. Eddieni steht in japanischem Besitz. Sein Eigentümer träumt davon, nächstes Jahr mit dem bunten Fuchs bei den Olympischen Spielen in seiner Heimat an den Start zu gehen. Er selbst hat ihn allerdings bislang international nur in der kleinen Tour geritten. Den Schritt Richtung Grand Prix machte Eddieni mit Kittels Stallreiterin Malin Wahlkamp-Nilsson. Patrik Kittel soll Pferd und Besitzer jetzt auf die große Aufgabe im kommenden Jahr vorbereiten.

Weltcup-Kür

Für den Oldenburger Dr. Doolittle-Sohn Delaunay war Fót das erste Turnier seit April. Da verhalf er Patrik Kittel zum sechsten Platz im Weltcup-Finale von Göteborg. Seither hatte der 13-jährige Wallach Pause. Nun meldete er sich mit einem zweifachen Erfolg zurück im Turniergeschehen. Nach dem Grand Prix gewannen sie auch die Kür, hier mit 78,375 Prozent.

Platz zwei ging an Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E mit 77,875 Prozent. Auch die Son de Niro-Tochter Zaire hatte länger Pause. Sie war beim CHIO Aachen zuletzt am Start, wo sie Vierte im Grand Prix und Dritte im Special geworden war.

Hinter Morgan Barbancon und Sir Donnerhall II (77,750) wurde Benjamin Werndls Zukunftshoffnung Famoso bei seiner ersten Weltcup-Kür Vierter. 76,350 Prozent gaben die Richter dem zehnjährigen Farewell III-Sohn.

Dahinter schlossen sich Lisa Müller mit Stand by Me (75,60) und Sönke Rothenberger auf Santiano R (75,050) auf den Plätzen fünf und sechs an. Für Matthias Alexander Rath und Foundation wurde es mit 71,785 Prozent Platz zwölf unter den 15 Teilnehmern.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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