Frankfurt: Vitalis gewinnt Burg-Pokal Einlaufprüfung

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Isabel Freese und Vitalis sicherten sich die Einlaufprüfung für das Nürnberger Burg-Pokal Finale 2016. (© Frieler)

Beim Finale geht es wieder von null los. Aber in der Einlaufprüfung für den Nürnberger Burg-Pokal 2016 hat Vitalis unter Isabel Freese schon mal gezeigt, dass er nicht umsonst die höchste Qualifikationswertnote hatte.

Mit 76,366 Prozent sicherten Freese und der neunjährige KWPN-Hengst v. Vivaldi-D-Day sich heute die Qualifikation fürs Finale. Mehrfach wurden die Trabtraversalen und Verstärkungen sowie die gesamte Trabarbeit in den Fußnoten von Vitalis mit 9,0 bewertet. Der Fuchs in anteiligem Besitz des Turnierveranstalters Paul Schockemöhle präsentierte sich sehr willig und offenbar zufrieden in leichter, vertrauensvoller Anlehnung, dabei voll konzentriert. Lediglich ein Schnitzer beim Aufnahmen aus dem Starken Galopp über die Diagonale und das Rückwärtsrichten auf der Mittellinie kosteten ein paar Punkte.

Vitalis war das Pferd, das mit der höchsten Qualifikationsnote nach Frankfurt gekommen war. In Bettenrode erzielte er 78,659 Prozent. Ein Video vom Ritt des Paares finden Sie hier:

Isabel Freese und Vitalis

Platz zwei für Damon’s Satelite

Dahinter reihte sich das Paar ein, das quasi auf den letzten Drücker noch das Ticket für Frankfurt gelöst hatte: Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite. Der achtjährige Westfale v. Damon Hill-Rubin Royal aus der Zucht und im Besitz von Damon Hill-Eigner Christian Becks hatte in Nürnberg Platz drei hinter Ingrid Klimke mit ihren beiden Pferden belegt. Da die Reitmeisterin aber sowohl mit Geraldine als auch mit Franziskus das Burg-Pokal Ticket bereits in der Tasche hatte als sie nach Nürnberg fuhr, schlug die Stunde für Becks und Damon’s Satelite.

Heute drehte der einstige Bundeschampion und aktuelle Mannschaftseuropameister der Jungen Reiter den Spieß jedoch um. Mit 75,049 Prozent setzte das Paar sich knapp gegen Ingrid Klimke mit ihren beiden Pferden durch.

Zweimal Klimke

Ingrid Klimke hat beim Burg-Pokal Finale gleich zwei Eisen im Feuer: Franziskus und Geraldine. Heute erhielt der Hengst die höheren Noten. Wobei die Richter sich bei seiner Vorstellung nur schwer einigen konnten, wo sie anzusiedeln ist. Dr. Evi Eisenhardt bei M setzte ihn auf Rang eins, hatte dafür aber Vitalis an sechster Stelle. Thomas Keßler bei E platzierte hingegen Franziskus auf Rang sechs. Für Dr. Dietrich Plewa bei C und Peter Holler bei B war der Hannoveraner Fidertanz-Sohn das fünftbeste Pferd. Und Dr. Dieter Schüle bei H sah ihn auf Platz zwei. Insgesamt gaben die Juroren 74,976 Prozent.

74,561 Prozent lautete das Ergebnis von Klimkes Rheinländerin Geraldine v. Fürst Grandios-Tolstoi. Die großrahmige Stute hätte nach Meinung von Thomas Keßler auf Platz eins gehört. Dabei hatte sie noch teure Patzer in der Schrittpirouette nach rechts und im zweiten Außengalopp. Da geht also noch etwas.

Nicht mehr platziert aber nach Noten in Lauerstellung liegt auch Helen Langehanenberg mit dem KWPN-Wallach Suppenkasper v. Spielberg-Krack C. Der mächtige Braune brachte es auf 74,537 Prozent.

Da musste sich Kira Wulferding mit dem Oldenburger Hengst For Romance hinten anstellen. Der Oldenburger Fürst Romancier-Sohn, Shootingstar unter den Nachwuchsvererbern vom Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen, brachte es auf 74,073 Prozent.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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