Nürnberg: Jil-Marielle Becks holt letztes Burg-Pokalticket

Jil-Marielle Becks mit Damon’s Satelite – hier bei den Future Champions 2016 in Hagen – war Teil der siegreichen U21-Damenmannschaft bei der Dressur-EM 2016.

Jil-Marielle Becks mit Damon's Satelite – hier bei den Future Champions 2016 in Hagen – war Teil der siegreichen U21-Damenmannschaft bei der Dressur-EM 2016. (© Jil-Marielle Becks mit Damon's Satelite – hier bei den Future Champions 2016 in Hagen – war Teil der siegreichen U21-Damenmannschaft bei der Dressur-EM 2016.)

Zwar sicherte Reitmeisterin Ingrid Klimke sich gleich beide vorderen Plätze der letzten Qualifikationsmöglichkeit für den Nürnberger Burg-Pokal. Das letzte Ticket fürs Finale ging aber an Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite.

Ingrid Klimkes beiden Pferde hatten das Finalticket nämlich schon vorher gelöst. So konnten die beiden aktuellen Deutschen Meister der Jungen Reiter nachrücken. Becks und Damon’s Satelite erhielten 74,219 Prozent ingesamt. Dr. Dietrich Plewa bei E hatte ihnen sogar fast 78 Prozent zugedacht und sie auf Rang eins gesetzt. Zum Schluss wurde es Platz drei.

Familiengeschichte

Damon’s Satelite ist einer von drei hoch erfolgreichen Vollgeschwistern aus der Zucht der Familie Becks. Dazu gehören auch die Bundeschampionatssiegreichen Schwestern Damon’s Delorange und Damon’s Divene. Letztere gewann außerdem Silber bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde.

Alle drei stammen ab vom Becks’schen Erfolgshengst Damon Hill in Anpaarung mit der Rubin Royal-Stute Rapunzel. Wie Damon Hill wurden auch die drei Geschwister früher von Helen Langehanenberg vorgestellt. Geblieben ist ihr nach Beendigung der Kooperation mit Becks Damon’s Divene, die S-Platzierungen vorweisen kann. Damon’s Delorange geht wie der Hahn im Korb des Geschwister-Trios unter der Tochter des Hauses, Jil-Marielle.

Generalprobe geglückt

Für Ingrid Klimke war Nürnberg ein letzter Testlauf mit ihren beiden Pferden Geraldine und Franziskus vor dem Finale in Frankfurt. Der Wechsel in die Halle scheint beiden Pferden gut bekommen zu sein. Die Rheinländer Fürst Grandios-Tolstoi-Tochter Geraldine hatte sowohl die Einlauf- als auch die eigentliche Qualifikationsprüfung für sich entscheiden können. Heute erhielt das Paar 76,073 Prozent. Qualifiziert hatte Geraldine bereits im Mai in München.

Um einen Platz verbessern konnte sich der Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz-Alabaster. Er war in der Einlaufprüfung noch Dritter gewesen und arbeitete sich heute auf Rang zwei hinter der Stallkameradin vor, diesmal mit 75,220 Prozent. Franziskus löste das Burg-Pokalticket beim Heimspiel in Münster.

Zwei Grand Prix-Siege für Damsey

Helen Langehanenberg und ihr neues Grand Prix-Pferd Damsey konnten sowohl den Grand Prix als auch die Kür für sich entscheiden. Im Grand Prix erzielte der Hannoveraner Dressage Royal-Sohn 74,460 Prozent. In der Kür wurden es 47,88 Punkte.

Platz zwei ging jeweils an einen Youngster: Dorothee Schneiders zehnjährigen Bayern Sammy Davis jr. v. San Remo-Wenckstern. Der Hengst hatte sich in Donaueschingen für den Louisdor-Preis qualifiziert und bestätigte seine Form in Nürnberg mit 74,140 Prozent im Grand Prix bzw. 46,760 Punkten in der Kür.

Zweimal Platz drei gab es für Beatrice Buchwald und Daily Pleasure. Der De Niro-Sohn zeigte sich von der besten Seite und erzielte 73,120 Prozent in Grand Prix und 46,330 Punkte in der Kür.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.

Schreibe einen neuen Kommentar