Helen Langehanenberg gewinnt Weltcup-Station Madrid mit Annabelle

Hellen Langenhanenberg on Annabelle

Helen Langehanenberg und Annabelle in Madrid, Weltcup 2021/22 (© Stefano Grasso/Oxer)

Helen Langehanenberg und Annabelle heißen die Sieger in der Dressur-Weltcupstation von Madrid. Frederic Wandres wurde mit Bluetooth Vierter.

Annabelle war das einzige Pferd, das in Madrid die 80-Prozentmarke knacken konnte. Unter Helen Langehanenberg musste die Conteur-Tochter als letzte Starterin ins Viereck. Und dann ging es los. Noten zwischen 78,45 und 82,325 Prozent addierten sich am Ende zu 80,5 Prozent. Das war der Sieg. Für Helen Langehanenberg genau die richtige Ausgangslage, wie sie nach dem Sieg in Madrid sagte: „Als letzte Starterin, das ist viel Druck, genau richtig für mich, das zwingt mich, alles zu geben.“

Annabelle: „viel Temperament“

„Annabelle ist so ein spezielles Pferd. Voller Talent, aber mit so viel Temperament, dass es nicht immer einfach ist. Doch heute bin ich happy. Heute kam ich zum Reiten und es fühlte sich wirklich gut an“, so Langehanenbergs Bilanz.

Beim Grand Prix am Freitag waren noch nicht alle Knöpfe richtig eingestellt. In einem Feld, in dem niemand der zwölf Starter ein Ritt über 72 Prozent gelang, war die Holsteiner Stute Dritte geworden (71,395). Gewonnen hatte diese Prüfung, in der der nach wie vor umstrittene Kurz Grand Prix geritten wurde, Frederic Wandres mit dem Oldenburger Bluetooth mit 71,895 Prozent. Heute wurde das Paar aus Hagen am Teutoburger Wald Vierter. Der Bordeaux-Sohn hatte einen Fehler im starken Galopp, sonst wäre möglicherweise auch noch etwas mehr drin gewesen (77,23).

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Platz drei ging an den Spanier Juan Matute Guimon mit Quantico (78,16). Er musste seiner Landsfrau Beatriz Ferrer Salat den Vortritt ging. Mit dem wuchtigen „Passagier-Dampfer“ Elegance kam die Spanierin auf 79,22 Prozent. Sie verabschiedete auch ihr langjähriges Erfolgspferd Delgado, jetzt 20 Jahre alt, in Madrid aus dem Sport.

Frederic Wandres hat jetzt die Führung in der Weltcup-Wertung der Westeuroa-Liga inne. Zweite ist die Niederländerin Thamar Zweistar, Dritte die Französin Morgan Barbançon. Helen Langehanenberg ist Fünfte und Jessica von Bredow-Werndl ist aktuell 15.

Die Ergebnisse finden Sie hier.