Imperio wird Lehrmeister

Hubertus Schmidt und Imperio

Hubertus Schmidt und Imperio (© v. Korff)

Hubertus Schmidts Erfolgspferd Imperio wird aus dem Spitzensport verabschiedet. Seine neue Aufgabe: Er wird Lehrmeister für eine Juniorin.

Der 16-jährige Trakehner Hengst und Reitmeister Hubertus Schmidt gehörten seit 2010 zusammen. In ihrer gemeinsamen Laufbahn sammelten sie etliche Grand Prix-Siege und -Platzierungen. Nach zwei längeren Verletzungspausen, die einen Start im Finale des Nürnberger Burg-Pokals 2011 sowie im Louisdor-Preis zwei Jahre später verhinderten, wurden sie 2014 in den deutschen Bundeskader berufen. Ein Jahr später gewann das Paar den Nationenpreis in Hagen, sie entschieden den Vier Sterne-Grand-Prix in Aachen für sich und reisten als Reservepaar zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. 2016 wurde Imperio zum Trakehner Hengst des Jahres und Masters Hengst in Stuttgart ernannt. Ein Jahr darauf gewannen Schmidt und der deutlich von Edelblut geprägte Hengst Bronze im Grand Prix Special bei den Deutschen Meisterschaften in Balve und die beiden gehörten zum siegreichen Team beim CHIO Aachen.

Aber Imperios Karriere begann schon viel früher: Bei seiner Körung in Neumünster 2005 wurde Imperio v. Connery-Balfour xx zum Reservesieger ernannt. Drei Jahre später sicherte er sich mit Anna-Sophie Fiebelkorn den Titel des Bundeschampions der fünfjährigen Dressurpferde. Zudem gab es Silber bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde.

Nun verabschiedet sich Imperio von der ganz großen Bühne und wird zukünftig unter der hessischen Juniorin Annabelle Steffens gehen, die bei Hubertus Schmidt trainiert. Während seiner spitzensportlichen Laufbahn gehörte Imperio zu Teilen dem Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und Hubertus Schmidt. Dank dieser Konstellation konnte er dem Reitmeister langfristig zur Verfügung gestellt werden. Nun geht er wieder gänzlich in den Besitz des Gestüts über. „Imperio ist für mich ein ganz besonderes Pferd, allein weil ich ihn solange wie kaum ein anderes Pferd ausbilden durfte. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, in der wir wertvolle Erfahrungen sammeln und Erfolge feiern durften. Ich freue mich, dass er auch in Zukunft bei uns bleibt und ich sein Training weiter begleiten darf“, so Hubertus Schmidt.

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