Isabell Werth dominiert das Viereck in Donaueschingen

Frie Isabell Werth – Don Johnson FRH

An Isabell Werth und Don Johson gab es heute kein Vorbeikommen. (© K.-H. Frieler)

Isabell Werth und Jessica v. Bredow-Werndl geben sich beim CHI Donaueschingen abwechselnd die Goldene Schleife in die Hand. Am heutigen Samstag war Werth am Zug.

Am Donnerstag und Freitag dominierte Jessica v. Bredow-Werndl die Ergebnislisten mit ihrer Stute Dalera. Am heutigen Samstag musste sie Isabell Werth den Vortritt lassen, wenn auch der Abstand nicht allzu groß war. Die jüngst gekürte Europameisterin Isabell Werth hatte heute im Grand Prix auf den Don Frederico-Sohn Don Johnson gesetzt. Vier der fünf Richter sahen Werth an der Spitze, Richter bei H, Bernard Maurel (FRA) hätte dort lieber Jessi v. Bredow-Werndl mit Unee gesehen. Doch die 77,940 Prozent reichten Werth zum Sieg. 76,640 Prozent standen auf der Ergebnistafel von Jessi v. Bredow-Werndl und ihrem Gribaldi-Sohn Unee. Bruder Benjamin, der Unee während Jessis Babypause ritt, wurde auf dem 13-jährigen Damon Hill-Sohn Daily Mirror Dritter. 72 Prozent lautete sein Endergebnis.

Die Deutsche Bank Reitsport-Akademistinnen Franziska Stieglmaier und Lisa-Maria Klössinger beendeten den Grand Prix auf Rang fünf und acht.

Vielversprechender Nachwuchs

„Der hat überragende Grundgangarten, das ist sagenhaft, wenn der loslegt. Ein Pferd mit Potenzial für die Zukunft.“ Die Rede ist von Isabell Werths Nachwuchsstar Flamboyant. Mit mehr als sechs Prozentpunkten Abstand verwies der schicke Rappe die Konkurrenz in der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal auf die Plätze. „Insbesondere die Pirouetten waren heute noch besser als in der Einlaufprüfung, er hat alles sehr gut gemacht“, resümierte Werth nach der Prüfung. Die Leistung des einstigen Bundeschampion goutierten die Richter mit 81,512 Prozent. Das Nachsehen hatte Oliver Oelrich, der mit dem achtjährigen Dimaggio-Sohn Desario Zweiter wurde mit 75,585 Prozent. Dritter wurde der ehemalige Bereiter von Isabell Werth, Matthias Bouten.  Für seine Leistung mit dem achtjährigen Burlington-Sohn Bodyguard gaben die Richter im Schnitt74,927 Prozentpunkte.

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