Mechelen: Dream Boy vor Damsey im Grand Prix für die Weltcup-Kür

49530538_1907350839362292_1620127398525665280_o

Sieger im Weltcup-Grand Prix von Mechelen: Hans Peter Minderhoud und Dream Boy. (© Jumping Mechelen)

Mit persönlichem Bestergebnis sicherten sich Hans Peter Minderhoud und der KWPN-Hengst Dream Boy den Grand Prix des Weltcup-Turniers in Mechelen. Das Nachsehen hatten Helen Langehanenberg und Damsey.

Mit 75,870 Prozent gewann der zehnjährige Vivaldi-Sohn Dream Boy den Weltcup-Grand Prix von Mechelen. Das ist das beste Ergebnis, das Hans Peter Minderhoud und der Hengst je in einem Grand Prix erzielen konnten und der zweite Sieg in Folge, nachdem sie in London den neuen Kurz-Grand Prix hatten gewinnen können und in der Kür Dritte wurden. Drei Richter sahen dieses Paar an der Spitze, zwei (Freddy Leyman/BEL und Jacques van Daele/BEL) setzten sie auf den zweiten Rang.

Zu den Favoriten hatten auch Helen Langehanenberg und Damsey gezählt. Die beiden Richter, die Hans Peter Minderhoud an zweite Stelle gesetzt hätten, hätten Damsey den Vorzug gegenüber Dream Boy gegeben. Aber die Kollegen sahen das Paar aus Deutschland „nur“ auf Rang drei. Unter dem Strich mussten sie sich mit 75,717 Prozent recht knapp geschlagen geben.

Dritte wurde mit einer ausdrucksvollen und weitgehend harmonischen Runde die Schwedin Therese Nilshagen auf dem Oldenburger Hengst Dante Weltino. Wermutstropfen bei dem Danone-Sohn waren heute die Übergänge aus der Piaffe in die Passage. Dem gegenüber stand unter anderem eine tolle Galopptour. Am Ende erhielten sie 74,783 Prozent.

Weltcup-Premiere

Die Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Juliette Piotrowski geht mit ihrem Sir Diamond in Mechelen erstmals bei einem Weltcup-Turnier an den Start. Die Feuertaufe haben die beiden mit Bravour bestanden: Rang sieben mit 70,217 Prozent noch vor z.B. der niederländischen Championatsreiterin Madeleine Witte-Vrees auf ihrem WM-Pferd Cennin, die mit 69,804 Prozent Achte wurde.

Die Ränge vier bis sechs sicherten sich Portugals Maria Caetano auf dem Lusitano Corado (71,543), der Irin Judy Reynolds und Vancouver K (71,087) sowie die nun bei Dorothee Schneider trainierende Morgan Barbancon-Mestre im Sattel ihres Oldenburger Hengstes Sir Donnerhall II (70,304).

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.

Schreibe einen neuen Kommentar