Oldenburg: Escolar gewinnt Einlaufprüfung zum Louisdor-Preis Finale

Oldenburg ist die letzte Chance, um sich das Ticket für das Finale des Louisdor-Preises im Dezember in Frankfurt zu sichern. Die Einlaufprüfung wurde zu einem Triumphzug für Hubertus Schmidts Escolar.

Mit 76,763 Prozent war kein Vorbeikommen an Reitmeister Hubertus Schmidt und seinem neunjährigen westfälischen Hengst v. Estobar. Alle fünf Richter hatten das Paar auf Rang eins, wobei Chefrichterin Ute von Platen sogar über 79 Prozent gab. Für Escolar wäre es der zweite Auftritt in der Frankfurter Festhalle, wenn er sich morgen Abend für den Louisdor-Preis qualifiziert. Im vergangenen Jahr war er dort Zweiter im Nürnberger Burg-Pokal Finale gewesen.

Zweite der heutigen Einlaufprüfung wurde eine weitere Reitmeisterin: Ingrid Klimke im Sattel des einstigen P.S.I.-Spitzenpferdes SPH Dante. Der in Australien gezogene Hannoveraner v. Welfenadel wurde von den Richtern mit 73,158 Prozent bedacht. Erst seit wenigen Monaten sind er und Ingrid Klimke ein Paar.

Anders die zwei auf Rang drei: Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite, die Shooting Stars der U25-Szene, die in Exloo Doppel-Europameister dieser Altersklasse wurden. Jil und der zehnjährige Westfale v. Damon Hill-Rubin Royal kennen sich von Geburt an. Schließlich kam der Fuchs – wie auch seine Vollschwestern Damon’s Delorange, ebenfalls unter Jil Grand Prix-erfolgreich, und Damon’s Divene – bei Familie Becks zur Welt. Unter Helen Langehanenberg wurde Satelite vierjährig Bundeschampion. Danach saß fast ausschließlich Jil-Marielle Becks in seinem Sattel. Das Paar wird nun von Klaus Balkenhol trainiert. Offensichtlich sehr erfolgreich: 72,632 Prozent.

Platz vier sicherte sich Hendrik Lochthowe im Sattel des ebenfalls neunjährigen Bricco Barone v. Bertoli W-Cavan mit 70,553 Prozent.

Nicht mehr unter den Platzierten in der Prüfung mit acht Teilnehmern waren Juliane Burfeind auf dem Holsteiner Devanto v. De Chirico (69,947), Franziska Stieglmaier im Sattel von Dauphin, dem zweiten Damon Hill-Sohnes im Feld (69,579) und Charlotte Rummenigge auf Loveliness, ihrer zehnjährigen Lord Loxley-Tochter (69,237), mit der sie auch schon beim Bundeschampionat in Warendorf am Start gewesen war.

Ebenfalls bemerkenswert: Von den acht Startern sind mit Franziska Stieglmaier eine aktuelle und mit Hendrik Lochthowe und Charlotte Rummenigge zwei ehemalige Deutsche Bank Reitsport-Akademisten dabei.

Geßmann siegt in der U25-Wertung

Auch für den Reiternachwuchs auf dem Weg in Richtung Grand Prix gibt es eine Tour in Oldenburg, den Derby Dressage Cup. Hier hatte Sabrina Geßmann die Nase vorn, Bereiterin im Stall von Helen Langehanenberg. Sie war mit dem elfjährigen Holsteiner Cunatano v. Con Sherry die einzige Reiterin, die es auf über 70 Prozent brachte. Genauer gesagt waren es 70,132 Prozent.

Zweite wurde Sarah Runge auf dem 16-jährigen KWPN-Wallach Versace v. Flemmingh mit 69,211 Prozent, gefolgt von Maike Mende und Da Vincerico, einem zehnjährigen Hannoveraner v. Don Frederico, der mit 67,50 Prozent bewertet wurde.

Ebenfalls platziert waren Philipp Paradiso und der Sandro Hit-Sohn Sandro Star, ebenfalls zehnjährig und hannoversch gebrannt (66,974).

Auch in dieser Prüfung waren acht Paare am Start. „Einen raus“ aus den Schleifenrängen waren U25-Mannschaftseuropameisterin Bianca Nowag und die neunjährige Westfalen-Stute San Cherie v. San Amour-Mon Cheri mit 66,886 Prozent. Maike Mende hatte mit dem belgischen Quaterback-Sohn Quicksilver noch ein zweites Eisen im Feuer: 66,316 Prozent. Dahinter reihte sich Jessica Krieg auf dem Scolari-Sohn Sergio Leone mit 63,991 Prozent ein, gefolgt von Saskia Schneppenheim auf der rheinischen Goethe-Tochter Graciah (62,851).

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