Schwede Douglas Lindelöw siegreich in Wiesbaden

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Douglas Lindelöw (SWE) und Zacramento, Wiesbaden PfingstTurnier 2018 Preis des Hessischen Ministerpräsidenten Qualifikation DKB Riders-Tour 20. Mai 2018 (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Die Qualifikation zum entscheidenden Springen um die dritte Etappe der Riders Tour hat der Schwede Douglas Lindelöw in Wiesbaden gewonnen. Am Sonntagmorgen siegte Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung in einem 1,40 Meter-Springen.

Mit seinem Europameisterschaftspferd Zanotelli ließ der 27-jährige Schwede Douglas Lindelöw der Konkurrenz im Preis des Hessischen Ministerpräsidenten beim Pfingstturnier keine Chance. 43,86 Sekunden benötigte er für seinen fehlerfreien Ritt. „Für Zacramento war es nach dem Weltcup eines der ersten Turniere, er hat nach der EM auch das Nationenpreisfinale in Barcelona bestritten und dann kam die Hallensaison und der Weltcup, da war eine Pause mal fällig“, sagte Lindelöw nach seinem Sieg. „Ich glaube Daniel und ich hatten den gleichen Plan, aber heute war ich mal ein bisschen schneller“, kommentierte er den Ritt des Zweitplatzierten. Daniel Deußer ist in Wiesbaden auch mit Spitzenpferd Cornet D’Amour am Start, er soll am Montag im Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden gehen. In der Qualifiaktion ritt er Cassini Bay (0/44,96). Der Ire Denis Lynch wurde mit Fairview Aliquidam Dritter (0/45,23).

Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth, als Dritte des Deutschen Spring-Derbys startberechtigt in der Riders Tour, ritt Landlord mit einem Springfehler durch den Parcours. 16 Paare blieben fehlerfrei.

 

 

Michael Jung siegreich in einem „Verwandten-Springen“

Mit Sportsmann hatte sich Michael Jung das erste schwere Springen des Tages gesichert. Mehr als drei Sekunden trennten ihn vom zweitplatzierten Mohammed Ghanem Al Hajri (UAE) und Hermes de Mariposa. Die Plätze fünf und sechs hatten die Geschwister Laura und Enno Klaphake unter sich „ausgebattelt“. Letztendlich war Laura mit Cuffesgrange Qualidam eine hundertstel Sekunde schneller als ihr Bruder, der Ut Majeur de Brecey gesattelt hatte. Und noch ein bekannter Name stand in der Platzierungsliste: Arundell Beerbaum, die Ehefrau von Ludger Beerbaum setzt sich mit Cassina hinter Luciana Diniz auf Rang acht.