CSI5* Waregem: Philipp Weishaupt siegt mit Zukunftspferd Coby vor Steve Guerdat

BMW-LB-Medium-1024×620

Toller Erfolg für Philipp Weishaupt! Mit dem erst neunjährigen Coby ließ er im wichtigsten Springen des Tages beim CSI5* Turnier in Waregem, Belgien, die Nummer eins der Weltrangliste hinter sich.

Erst seit rund einem viertel Jahr sind Philipp Weishaupt und der neunjährige Hannoveraner Wallach Coby v. Contagio (Z.: Jürgen Geffken) ein Team. Aber in dieser Zeit haben sie schon mehr erreicht, als Weishaupt selbst erwartet hätte. Ihre ersten gemeinsamen Turnierstarts absolvierten sie in Calgary und konnten dort mehrere Prüfungen gewinnen. Dann traten sie beim CHIO Aachen an, wurden einem 1,50 Meter Zeitspringen Erste und einem weiteren Zweite. Weishaupt räumte damals ein, er habe eigentlich erwartet, Coby werde ein gutes Pferd für Zeitspringen werden. „Aber jetzt fühlt es sich immer mehr so an, als könnte er auch in den höheren Klassen springen!“ So der stand im Juli.

Im August hatte Coby Pause. Dann ritt und platzierte Weishaupt ihn noch einmal in Calgary und startete ihn bei der OWL-Challenge in Paderborn. Hier ging Coby seinen ersten Großen Preis über 1,60 Meter, hatte aber drei Abwürfe.

Daraus hat Coby anscheinend gelernt. Heute ließ er sich in dem 1,55 Meter-Hauptspringen jedenfalls nichts zu Schulden kommen. Mit zwei fehlerfreien Runden und uneinholbaren 36,33 Sekunden gegen die Uhr sicherte Coby seinem Reiter eine neue Uhr im Wert von 5000 Euro plus 25.900 Euro Cash.

Das Nachsehen hatten Steve Guerdat (SUI) und sein elfjähriger Niederländer Alamo (v. Ukato). Auch sie waren schnell mit fehlerfreien 36,57 Sekunden, aber eben nicht schnell genug. Auf dem dritten Platz landete das Mannschaftseuropameisterpaar, Belgiens Gregory Wathelet mit dem in Polen gezogenen Calvados Z-Sohn Nevados S (0/36,96).

Eine weitere Schleife für den Stall Beerbaum gab es dank Chef Ludger im Sattel des Rheinländers Cool Feeling, der ebenfalls strafpunktfrei ins Ziel kam, es aber mit 40,69 Sekunden ruhig angehen gelassen hatte. Das dritte deutsche Paar der Prüfung, Michael Jung und Chelsea, hatten im ersten Umlauf zwölf Strafpunkte.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.